Der Podcast mit Geschmack! Tapper trifft Marco Thiele von Kathi.

Shownotes

zu Gast

Marco Thiele,

Geschäftsführer der Kathi Rainer Thiele GmbH

Engagiert für regionale Produkte, starke Netzwerke und die Sichtbarkeit der heimischen Ernährungswirtschaft.

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Infos zur Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt und aktuellen Projekten finden Sie online.

Der Podcast wird unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt.

Weitere Informationen zu Kathi gibt es hier: https://www.kathi.de

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Transkript anzeigen

00:00:00: Tapper Drift, der Podcast mit Geschmack.

00:00:04: Holger Tapper trifft Macher aus Sachsen-Anhalt, kulinarische Sterne, kreative Köpfe und das Beste aus der Region!

00:00:14: Moin und hallo und danke erstmal fürs Reihenhören und Einschalten von TapperDrift dem Podcast mit geschmack.

00:00:20: Hier lernt ihr ja die Menschen kennen, die hinter so mancher leckerer Idee bei uns im Land stecken noch näherkennen und auch die mit dessen Produkten ihr vielleicht schon aufgewachsen seid.

00:00:27: Wie zum Beispiel heute!

00:00:29: Denn mich mit Kati – Die Familie feiner Bacchidänen.

00:00:33: Offiziell heißt es ja, die Kati Rainer Thiele geben wir Haar und mein Gast ist seit das Jahr zwei Tausend Neun dort Geschäftsführer.

00:00:40: Herzlich Willkommen Marco Thiele!

00:00:41: Vielen Dank liebe

00:00:42: Heuber!

00:00:44: Anfang mal für Transparenz sorgen, denn wir kennen uns seit Jahrzehnten.

00:00:49: Und das darf man auch mit Stolz befreundet werden auf unseren fünftigsten Geburtstag.

00:00:54: Genau!

00:00:55: Das kann man gerne sagen und ich habe schon ganz oft für euch gearbeitet, moderiert von euch.

00:01:00: Also nur damit da jetzt nichts aufkommt wenn es vielleicht immer mal ein bisschen private oder persönlich wird?

00:01:06: Wir kennen uns, wir mögen und wir schätzen uns Und wir zeichnen in diesem Podcast an einem Tag auf, wo ich dir auch dankbar sein muss.

00:01:13: An einem Dienstag, an dem dein Lieblingsverein in Paris und der Champions League spielt!

00:01:17: Sehr gut, du bist gut informiert ja?

00:01:19: Du hast für diesen Podcast deinen Lieblungsverein sausen- und links liegen lassen.

00:01:24: das wird die schön...und wir zeichen so extra zu einer Uhrzeit auf, zu der man auch gerne Kuchen essen kann.

00:01:30: und du hast auch Kuchen mitgebracht.

00:01:32: was für Kuchenessen bewähren dieser Podcast Aufzeichnung

00:01:35: Das sind.. Wir haben zwei von unseren neuen Kleingebecken dabei.

00:01:39: Und zwar zum einen unseren Zitroni, ja also das ist der Brownie nur halt mit Zitrone und ohne Kakao.

00:01:45: Und dann die haben wir noch Bravins mit.

00:01:46: Das ist eine Mischung zwischen einem Muffin und einem Brownie.

00:01:50: Ich finde es sehr lecker!

00:01:51: Dann habe ich dir auch jede Menge neue Produkte mitgebracht.

00:01:55: Wollen wir da später noch was dazu

00:01:56: sagen?

00:01:57: Wir müssen erst mal ein Stück

00:01:59: Kuchen essen.

00:02:00: Hast du

00:02:00: denn vorher vor dieser Aufzeichnung auch schon einen Kuchen gegessen, also stehst du morgens auf und esse erstmal ein Stück kuchen oder biete das bei dir aus?

00:02:06: Nee, so schlimm ist es jetzt nicht!

00:02:07: Aber natürlich genieße ich gerne unseren Kuchen.

00:02:10: Übrigens meine Lieblingskuchen sind der Mandarine Schmand.

00:02:12: den liebe ich so schön frisch.

00:02:14: mit Schmand kann man immer essen sehr fruchtig Ganz leckeres Produkt.

00:02:17: Und es ist lustig, weil vor Jahren hast du das schon mal gesagt, dass es dein Lieblingskuchen ist?

00:02:22: In der Zwischenzeit hast Du so viele Produkte entwickeln lassen und auch mitentwickelt aber trotzdem ist immer noch der Lieblingskuchen gleich hin

00:02:29: Für mich!

00:02:30: Gott sei Dank sind ja die Geschmäck auch verschieden und es gibt viele andere leckere Produkte aus unserem Haus Auch zum Beispiel der Zitraulich liebe auch Zitrone Das neue Produkt was wir jetzt haben.

00:02:40: Aber wenn du mich am Ende fragst die Nummer eins ist und bleibt mandarinisch.

00:02:44: Malt

00:02:45: Geschäftsführer bist du, aber nach den ersten Sätzen von dir habe ich ja auch fast den Eindruck.

00:02:49: Du machst auch das Marketing?

00:02:52: Ja gut!

00:02:52: Das ist mir ein bisschen mit Individuen gelegt und da bin ich natürlich auch eine besondere Beziehung zur Marke, zur Markenpflege auch.

00:03:00: Das war uns schon immer wichtig dass wir die Marke Kati gut pflegen, gut nach außen präsentieren auf verschiedensten Plattformen über verschiedenste Möglichkeiten und deshalb klar Marketing ist schon stecken fährt mit.

00:03:13: von mir

00:03:14: Herzlichen Glückwunsch, dürfen wir auch sagen.

00:03:15: Firmundsiebzig Jahre Kati.

00:03:17: Habt ihr das schon gefeiert?

00:03:18: Gab's da so eine Geburtstagstorte?

00:03:20: Wir haben es mit unseren Mitarbeitern gefeuert also es war eine interne Feier und haben dort schön mit unseren Mitarbeitern ein kleines Grillfest gemacht zum Mittag.

00:03:30: Und das fanden die waren auch alle ganz begeistert, haben natürlich dann entsprechend das Ganze ja auch würdig begangen in einem schönen Rahmen.

00:03:39: und jetzt werden wir noch mal zum Jahresende hin auch nochmal mit unserem Mitarbeiter im größeren Rahmen dann noch einmal im Rahmen der Weihnachtsfeier das ganze Jubiläum dann begehen und feiern.

00:03:49: Wir werden natürlich über dieses Jubilänum sprechen für mehr als siebzig Jahre, dass es wird Ihnen eine stolze Zahl gerade in der heutigen gerade was die ganzen Mitbewerber angeht, auch so lange Bestand zu haben.

00:03:58: Das ist großartig!

00:04:00: Bevor wir darauf eingehen wie schmeckt denn eigentlich für dich Sachsen-Anhalt?

00:04:03: Ist es eher süß oder herzhaft?

00:04:06: Sowohl als auch.

00:04:07: Also wir haben ja so viele tolle Produkte, nicht nur die Süßen ob das jetzt Kati ist oder dann auch sage ich mal eine Halbohrkugel.

00:04:13: Sondern da gibt es ja dann auch das leckere Würzfleisch von Koinige halberstädter Würstchen.

00:04:18: also Es gibt ja so viel leckeren Produkte in Sachsen-Anhalt aus Mitteldeutschland.

00:04:23: Deshalb würde ich da nicht wichten Auch wenn ich natürlich eher aus der süßen Richtung komme dass auch Präferiere.

00:04:28: aber Nichtsdestotrotz Der Geschmacksvielfalt in Sachse sind keine Grenzen gesetzt und darauf können wir auch stolz sein was wir hier auch immer wiedersehen im Rahmen der grünen Woche.

00:04:37: Wenn du da siehst, du bist ja auch immer mit vor Ort wie sich da Sachsen-Anhalt präsentiert finde ich in einem sehr tollen würdigen Rahmen.

00:04:44: und wenn man da die Vielfalt und die kleinen Aussteller, die sich dort vorstellen mit neuen Produkten, mit neuen Innovationen ist einfach klasse!

00:04:52: Und das zeigt die VielFalt, die das Bundesland Sachsen Anhalt auch da abbildet.

00:04:57: Für die süße Seite seid ihr zuständig, was diese tolle kulinarische Vielfalt in Sachsen-Anhalt angeht.

00:05:02: Seit zwei tausend neun bist du Geschäftsführer der Carti Rainer Thiele.

00:05:05: Gehen wir einmal ganz kurz.

00:05:06: dein persönlicher Werdegang?

00:05:09: Ja, ich bin ja direkt zur Wende.

00:05:11: Hätte ich eine Ausbildung gemacht.

00:05:13: also man muss vielleicht ein bisschen kurz zurückgehen Zur Geschichte.

00:05:16: vielleicht sage ich mal was zur Geschichte kommt.

00:05:17: Du kannst auch gerne etwas über dich persönlich sagen wie alt du bist.

00:05:20: Also aufgewachsen wie du aufgewachsen bist mache einfach

00:05:23: okay.

00:05:24: also ich bin jetzt mittlerweile gleich jetzt fifty.

00:05:27: Und ja, wie bin ich aufgewachsen?

00:05:32: Unser Unternehmensjahr ist im Jahr zweiundsiebzig enteignet worden.

00:05:35: Da war ich also ein Jahr alt und dann hat das meinen Vater noch vier Jahre weitergeführt bis neunzehntfünfundsiebtzig.

00:05:41: Und dann hat man ja festgestellt, das ist bei uns bei Kati so politische Organisationen wie die DSF, die FTJ, die Kampfgruppe und mein Vater war auch gar nicht in der Partei.

00:05:53: Das war natürlich nicht gern gesehen und so hat man damals meinen Vater unter Druck setzen wollen, indem er von ihm befördert hat.

00:06:00: Also liebe Hatile, Sie treten jetzt in die Partei ein und sie installieren diese ganzen Organisation im Unternehmen oder es könnte schwierig für sie werden.

00:06:10: Und mein Vater hat sich da den Druck nicht gebeugt, sondern hat gesagt, also ich werde nicht in die Partei eintreten, das steht schon fest.

00:06:17: Ich werde auch nicht die Kontakte zu unserem Verwandten im Westen abbrechen.

00:06:20: Diese Organisationen können Sie gerne installieren und aber alles andere ist für mich kein Thema.

00:06:26: Dann hat man damals dieses Gespräch fand beim damaligen Wirtschaftsrat der DDR statt.

00:06:31: Meinem Vater gesagt, Herr Thiel überlegen Sie jetzt noch mal gut?

00:06:34: Und er hat meinen Vater gesagt... Meine Entscheidung steht.

00:06:37: Ich habe Ihnen das jetzt hier mit verbindlich mitgeteilt, nehmt sie das so als auch als verbindliche an und haben gesagt gut Herr Thiele also Sie sind ja scheinbar nicht zu belehren zu sein.

00:06:47: dann möchten wir ihn hiermit mitteilen.

00:06:48: Das Gespräch war damals im Sommer fünfundsiebzig dass die ab Januar sechsten siebzig abkommendiert werden zum Reservistenienst der Nationalen Volksarmee der deutschen demokratisch Republik.

00:06:58: damit war die Sitzung geschlossen.

00:07:00: ein halbes Jahr später marschierte also mein Vater dann zur Armee.

00:07:03: Damit war, sagen wir mal, dann sei das Unternehmen erst einmal ausgestiegen.

00:07:07: In der Zeit für ein halbes Jahr an seiner Stelle wurde ein Hochkarriere Genosse eingesetzt.

00:07:11: Der zwar aus der Metallbranche kam und auch die eine oder andere Verfehlung hinter sich hatte aber er hat halt das richtige Abzeichen an der Brust.

00:07:18: Naja und nach diesem halben Jahr?

00:07:19: Die wirtschaftliche Entwicklung ging so.

00:07:21: zwischenzeitlich war mein Vater illegal aus dem Handelsregister gestrichen Dienstfahrzeug konfistiert Büro waren ausgeräumt war nur noch eingesetzt als ökonomischer Direktor und dann ging die Entwicklung wie gesagt in die Richtung.

00:07:35: Und dann sagten dann mein Kamer zurück, dann sagte dann der Herr Thiel was sagen soll jetzt zu der wissenschaftlichen Entwicklung des Unternehmens?

00:07:43: Und da hat dann meinen Vater gesagt also liebe Leute ich weiß was hier gespielt wird aber mit mir nicht und ich werde das vom Unternehmen verlassen.

00:07:51: Das war also im Sommer siebzig wo für uns als Familie das Kapitel Kati abgeschlossen.

00:07:57: Zu dem Zeitpunkt, um jetzt wieder den Bogen zu mir zu spannen war ich ja vier Jahre.

00:08:02: Und in der Zeit, also zwischendurch, mein Bewurzjahr und im Jahr seventy-sechsten habe ich schon noch mitbekommen dass wir ein Unternehmen hatten.

00:08:12: Wir hatten bei uns in unserem Haus unten eine sogenannte Nähstube wo die Kittel für die Produktionsmitarbeiterin genäht wurden gewaschen worden und wir sind auch mal mich mit meinem Vater in die Firma gefahren haben geguckt was der Viertner abends machte oder ob er nichts machte und er machte einmal nix.

00:08:29: da hat er dann erwischt wie er eingeschlafen Aber das war auch nett.

00:08:34: Das waren wir schon so ein bisschen bewusst, aber ab dem Sommer, da war das Thema für uns dann erstmal abgeschlossen bis auf den Fakt und das war ja ein sehr weiser Schritt, den meine Großeltern damals bereits gegangen sind Sie haben die Marke Warnzeichen rechtlich schützen lassen.

00:08:49: Und die DDR war diesen Warnzeichen-Patentabkommen beigetreten und musste somit akzeptieren, solange wir als Familie die Gebühr zur Aufrechterhaltung der Markenrechte bezahlen.

00:08:59: Solange musste der Name auf der Verpackung stehen

00:09:02: bleiben.".

00:09:04: Das war natürlich ein Riesenfaustfand.

00:09:06: aber da kannst du dir vorstellen viele Leute haben meinem Großvater dann diesen gezeigt.

00:09:09: Er sagt, Kurt warum macht ihr denn das?

00:09:11: Da ist voll hier Blödsinn!

00:09:12: Privateigentum ist nicht mehr gefragt.

00:09:14: jetzt ist es das Eigentum der Arbeiterklasse.

00:09:17: Und da hat mein Großvater heute noch den Stereotypen setzen und gesagt, ihr könnt mir alle erzählen was ihr wollt.

00:09:22: Die DDR gibt's im Jahr zweitausend nur noch außen.

00:09:25: Geschichtsbuch war der felsenfest von überzeugt.

00:09:29: Meine Großmutter hat zu mir immer gesagt, nicht wahr mein Junge?

00:09:32: Du fängst doch mal wieder an in der Firma.

00:09:33: Da hab ich gesagt ja ja Oma na klar!

00:09:36: Ich habe da nichts dran geglaubt.

00:09:37: aber meine Großeltern waren unerschütterlich in ihrem Glauben und haben deshalb also die Gebühr immer weiter gezahlt.

00:09:42: und das war natürlich dann wie ich es bereits sagte ein Riesenfaust.

00:09:46: fand was wir denn dort hatten als dann die Wende kam.

00:09:49: mein Großvater ist leider dreiundachtig verstorben und meine Großmütter ein halbes Jahr vor der Wende.

00:09:54: Aber ein halbes Jahr vor Da rumurte es ja schon an vielen Ecken und Enden bei uns.

00:10:01: Und jeder, der sich da politisch auch interessierte, dass alles mitverfolgt hat – also die offene Augen hatte und meine Großmutter zählte zu dieser Person.

00:10:11: Die hat alles mit verfolgt, die ganzen Nachrichten hoch- und runtergeschaut.

00:10:14: Als ihre letzten Stunden gekommen waren, sagte sie dann zu meinem Vater Mensch Rainer, jetzt scheint möglicherweise wirklich das einzutreffen was der Großvater prophezeit hat!

00:10:23: Wenn es denn dann wirklich so kommt, versprich mir doch, dass du das Unternehmen wieder zurückholst.

00:10:28: Dieses Versprechen hat mein Vater ihr gegeben und ein halbes Jahr später ist dann mein Vater das Unternehmen eingestiegen zunächst als Pokerist und hat die ganze Reprivatisierung eingeleitet.

00:10:39: Warum so viel zuvor zur Geschichte?

00:10:41: Ich will einfach nur damit auch mal verdeutlichen, dass wir also auch politisch da schon natürlich immer im Brennglas unter dem Brennglass standen Was dazu führte, dass ich persönlich also nicht studieren durfte habe erst mal eine ganz normale kaufmännische Ausbildung gemacht.

00:10:55: Ich habe gesehen was mein Vater macht.

00:10:56: Mein Vater war dann nachdem er bei Kati ausgeschieden war im Kombinat Nahrungsmittel und Kaffee auch da nochmal ne kleine Randanegtote.

00:11:04: die blanke ironide Schicksals war ja die das diesen Nahrungsmittel kombinats Kaffees Das Unternehmen Carti Zugordnet war.

00:11:13: Wenn du so willst, saß mein Vater im übergeordneten Organ des eigenen ehemaligen Unternehmens.

00:11:19: Also blanke Ironie und ist auch da der Kontakt nie ganz abgerissen?

00:11:24: Ja, und das sorgte also dann dass ich nur diese kaufmännische Ausbildung machte.

00:11:29: Und ja, und dann bin ich als Kaufmann gerade zur Wende in den Neunzig neunzig fertig geworden und wollte dann eigentlich jetzt nach westdeutschen Maßstab... Jetzt musst du mal richtig durch starten!

00:11:39: Jetzt gehste Studium, jetzt gehste rüber in den Westen und machst nochmal eine richtige Ausbildung.

00:11:46: Dann sagte mein Vater zu mir, Mensch Junge, warte mal.

00:11:49: Das kannst du doch immer noch machen?

00:11:50: Ich versuche das Unternehmen jetzt zu reprivatisieren und ist da auch für dich eine Chance, eine

00:11:55: Perspektive.".

00:11:57: Da habe ich natürlich nicht lange überlegt, sondern hab dann gesagt okay Vater, wir sind dabei, wir machen das!

00:12:02: Und bin dann also im Mai einigstiegen ins Unternehmen.

00:12:07: Und dann hat mich mein Vater gleich mitgenommen.

00:12:09: Das war ja diese Goldgräber-Stimmungzeit kurz nach der Wende...

00:12:14: Aber das war kein Druck für dich.

00:12:15: Also, dass du wusstest okay, du wirst irgendwann mal dieses Unternehmen irgendwie weiterführen?

00:12:19: Nein!

00:12:20: Sondern das war auch mit Stolz behaftet.

00:12:22: Auch gerade durch diese Standfestigkeit von deinen Großeltern schon und auch von deinem Vater, das hat sich dann auch so bei dir irgendwie im positiven Sinne gezeigt um zu sagen okay ich mach's so weiter?

00:12:33: Ja also Druck war nieder!

00:12:34: Also mein Vater sagt die Möglichkeit besteht, die Perspektive.

00:12:38: du kannst, du musst nicht wenn du möchtest.

00:12:40: und ja das war natürlich für mich eine tolle Perspektiv und eine Chance die ich da gesehen habe.

00:12:46: und dann bin ich losgezogen.

00:12:48: damals Da hat er den Kofferraum voll gepackt mit Kati Backmischung, weil sie waren ja kaum verfügbar in den Regalen.

00:12:55: Wie war es denn?

00:12:55: Du hattest dann beim Handel mal so die ersten kleinen Listungen, ein zwei Produkte aber das ist ja eine untersten Regalschiene gepacket, sodass es der Verbraucher ja nicht gefunden hat.

00:13:06: Und das war also viel, viel Aufbauarbeit.

00:13:07: Ich bin dann auf Messen gefahren überall hin, Schwerin, Erfurt Berlin, auf die Osbro gefahren in Berlin vom Lkw kartongweise Kati verkauft weil es ganz einfach gar nicht verfügbar war.

00:13:19: aber viele Leute erinnerten sich noch Mensch auch ich krieg's ja jetzt gar nicht mehr zu kaufen.

00:13:23: Das war eine schwierige Zeit aber halt auch ne sehr spannende interessante Zeit wo man diesen ganzen Aufbau so hautnah miterlebt hat und mein Vater mich wie gesagt da immer mitgenommen hat.

00:13:32: zu den Gesprächen auch bei den Händlern bei den Kunden.

00:13:35: Ich erinnere mich auch noch daran, das war also ich weiß nicht zwei, drei und neunzig.

00:13:39: Damals Potsdamer Platz, noch alles eine Brache.

00:13:42: am ehemaligen Grenze stand eine Baracke und da hatten wir unser Gespräch mit einem Handelskunden.

00:13:48: Und dann kamen wir dahin stolz unseren frisch gebackenen Kartikuchen haben den präsentiert und gesagt hier Wir haben ein tolles Produkt.

00:13:55: preisleistung alle stimmt und der gegenüber kostet an dem Kuchen dort Schmeckt ganz gut, kann man essen.

00:14:02: Aber liebe Thiles haben sie dann auch ihre Schulabhäden richtig gemacht?

00:14:06: Wie in welcher Form?

00:14:08: Naja das ist ja das eine des Produktes sehr gut.

00:14:10: aber wie sieht es denn aus mit WKZ, mit Rabattenkonditionen...

00:14:15: Was ist WKz was ist das?

00:14:18: Das sind Werbekostenzuschüsse und wir kommen zusammen.

00:14:22: Wenn ich die zahle dann habe ich also die Möglichkeit dann entsprechend in die Regale zu kommen.

00:14:26: Also und diese ganzen Spielregeln, die mussten wir kurz nach der Wende natürlich dann auch erlernen.

00:14:31: Wir haben sie denn auch schnell gelernt und wussten also in welche Richtung der Hase laufen wird.

00:14:37: aber das waren alles so einschneidende Erlebnisse.

00:14:39: und ja und es war schon eine schwierige Zeit die damals die man überbrücken musste weil wir hatten zur Wende thirty-fünf Leute übernommen.

00:14:48: mit denen sind wir gestartet und hatten die Auflage Ich glaube innerhalb der nächsten fünf, sechs Jahre weitere fünf Leute einzustellen.

00:14:56: Aber selbst die thirty-fünf Leute, die mussten wir erst mal bezahlen.

00:14:58: und nach der Wende H&O und Konsum waren weggebrochen.

00:15:02: Exportgeschäft, damalige Sowjetunion beziehungsweise Beko in Dortmund gab es alles nicht mehr.

00:15:07: Und wir haben wirklich mit diesen zwei kleinen Listungen, die wir dann hatten angefangen und dann hatte mein Vater aufgrund seiner Vergangenheit als er dort zuständig war an dem Kombinat Nahrungsmittel und Kaffee für die Marktforschung hat er Kontakt über die Leipziger geknüpft und besand sich da eines guten West-Berliner Geschäftsfreundes.

00:15:25: Und der hat uns wiederum ein Geschäft vermittelt, wo wir bei uns am Standort dann Displays gepackt haben.

00:15:31: Das sind so Aufbauten die man in den Supermärkten sieht also was nicht im Regal steht sondern auf solchen Sonderplatzierungen platziert ist.

00:15:38: das haben wir beim Standort von diesen Produkten, das waren Dauerpackwaren, die haben wir gepacket und somit können unsere Leute überhaupt erst mal bezahlen.

00:15:45: Und parallel lief dann halt wie gesagt der Aufbau.

00:15:47: Jetzt haben wir schon ein bisschen was mitbekommen von der Geschichte, dass es alles nicht so leicht war.

00:15:52: Und was das Schöne ist wenn man dir zuhört du lebst das Ganze noch.

00:15:55: Das ist also du bist... Also bei euch im Titel ist ja drin die Familie feiner Bucky-Ideen und DuBistFamilie.

00:16:01: Kati ist für dich auch das Leben darauf gekommen auch gleich nochmal eingehen auch gerade was eure Werte angeht und wie er mit euren Mitarbeitern umgeht, die ihr habt.

00:16:09: Das Interessante ist, dass der Geburtstag ist von euch, den ihr auch feiert.

00:16:16: Das seventy-fache Jubiläum fängt erst mal so mit Suppensoßen und Kuchenmehl an.

00:16:21: Aber es geht ja sogar noch einen Schritt zurück wenn ich weiß.

00:16:24: In der Zeit neunundvierzig gab's da schon die ersten Sachen, die irgendwie glaube ich im Hinterhof in irgendwelchen Garagen wie Brotaufstrich mit Leberwurst von deiner Großmutter gemacht worden sind.

00:16:33: Und so können wir auch mal aufklären wo für Kathi eigentlich auch steht.

00:16:36: Woher denn diese Kombination kommt?

00:16:38: Genau, also damals meine Großeltern hatten in Halle in der Innenstadt in einem Mehrfamilienhaus im Hinterhof eine Garage.

00:16:46: Und meine Großmutter war eine hervorragende Autidakterin, der lag das ... War das in die Wiege gelegt?

00:16:51: Der sie es kochen, das backen sehr kreativ.

00:16:55: Meine Großmütter hatte nie studiert aber wir hatten das einfach und hat da viel gepresstet und probiert und gemacht und hat dann am Anfang wie du richtiger sei sagst streichfähige Leberwurst.

00:17:05: Wir hatten Trockenfertiggerichte.

00:17:07: Wir hatten dann ein Klosmehl was meine Großmother entwickelt hat Und das führte dann auch dazu, dass meine Großmutter dann den ganzen Namen gegeben hat.

00:17:15: Weil mein Großvater gesagt zu meiner Großmütter Mensch Kete du hast so viele Produkte jetzt hier entwickelt und das ist doch toll.

00:17:22: und dieser gründer Geist der muss ich auch im Namen wiederfinden.

00:17:25: und so hat man aus dem Anfangsbuchstaben Kete Thiele dann den Namen Cardi, oder die Marke Cardi entwickelt und entsprechend schützen lassen.

00:17:34: So ist Cardi entstanden und wir haben in der Hinterhofgarage angefangen und dann sind wir aber bereits Zentrum in Halle nach Hallediemens raus, wo wir auch heute noch unseren Standort haben und haben dann da die Produktion.

00:17:51: In einem damaligen ehemaligen Ausflugslokal unsere Produktionsanlagen reingestellt schön noch mit stucke verzierte Decken und ja und dann ging es dann an dem Standort dann so richtig los und dann waren natürlich immer mehr Mitarbeiter dann auch eingestellt und das Problem ist langsam

00:18:09: Wie viele Produkte habt ihr denn jetzt mittlerweile aktuell im Jahr?

00:18:13: Du hast von neun Produkten gesprochen, aber wenn das ihm hier alles mal so mitzählt.

00:18:16: Wie viel Produkte gibt es von Kati?

00:18:18: Also

00:18:18: wir haben sowohl Rauntebauen als siebzig Backmischungen.

00:18:21: da sind natürlich auch einige dabei die nicht ständig verfügbar sind Weihnachtsprodukte, Weihnachtsplätzchen Sommertorten, die es wirklich auch nur im Sommer gibt.

00:18:29: Es gibt also verschiedene Aktionsprodukte Aber so Raunte bauen das Gesamtortiment um die Siebzig Produkte.

00:18:35: dazu kommen ja dann noch Unsere Mailer, die wir haben.

00:18:39: Da fahren wir auch eine besondere Qualitätskonzept, weil das ja auch so ein wichtiger Anspruch, den wir haben dass wir also wirklich höchste Qualität bestes Mehl nur verarbeiten, nur arbeiten.

00:18:50: Alles Mehl kommt von den Äckern aus Sachsen-Anhalt, aus Thüringen und aus Brandenburg.

00:18:57: Also wir versuchen das alles möglichst auch regional einzukaufen abzudecken.

00:19:01: Deshalb haben wir also auch bei dem Mehl dieses Ehrenwort Konzept was wir gemeinsam mit unserer Mühle dort vermarkten.

00:19:08: Das ist das zweite.

00:19:10: Und dann haben wir ja auch noch Produkte, die wir in Lizenz unter der Marke Kati vertrieben werden seit einigen Jahren.

00:19:16: Das sind fertige Gebäcke und auch Tiefkühlprodukte.

00:19:19: Die produzieren wir nicht selber aber... die geben wir, da gehen wir die Rezepturen frei.

00:19:24: Wir stimmen das mit den Produzenten ab und wenn die Qualität unseren Anforderungen entspricht dann dürfen sie auch Kati drauf schreiben.

00:19:30: und das läuft sehr, sehr erfolgreich!

00:19:32: Und so ist Kati also nicht nur im Backmischungsregal zu finden in dem Supermarkt sondern der Kunde kommt halt auch ein Tiefkühlbereich oder im Süßwaren, im Gebäck-Bereich mit dem Produkt oder mit der Marke in Verbindung des... Also auch der gesamte Idee dahinter dass man einfach an verschiedenen Punkten Kontakt kommt und somit auch wieder die Marke weiter auflädt und stärkt.

00:19:55: Was ist das meist gekaufte Produkt?

00:19:57: Lass mich raten, Tortenmehl von euch!

00:19:59: Nicht mehr ganz.

00:20:00: Torten-Mehl ist ja das Ursprungsprodukt überhaupt.

00:20:02: auf dem Jahr... Das

00:20:03: hat da ein Fünfzig?

00:20:04: Genau was ja heute noch viele Rezepturen basieren.

00:20:08: aber wir haben halt es wechselt sich immer ab.

00:20:10: Wir haben im letzten Jahr war wieder unser Streuselteig die Nummer eins mit gefolgt vom Hefeteig Und die Nummer drei war der Papageinkuchen.

00:20:19: Aber das kippt auch mal.

00:20:20: Wenn die Obst-Ernte nicht ganz so gut ist wie die Jahre zuvor, dann ist Papageinkuchen die Nummer eins.

00:20:26: Aber gerade wenn es...wenn die Bäume vollhängen mit Äpfeln und Pflaumen, dann wird richtig mit Kati gebacken mit Hefeteig oder Streuselteig.

00:20:34: Und da wackelt auch bei Kati in der Berliner Straße dann die Wände weil dann die hohe Ausstoß ist.

00:20:39: Das macht einem richtig Spaß!

00:20:41: Ich hab vorhin noch mal das Tortenmiel erwähnt, also du hast seit dreiundfünfzig auf dem Markt gekommen.

00:20:45: Habt ihr da ihm ja mal was dran verändert?

00:20:46: Dann Rezeptur an Füllmenge.

00:20:48: Habte vielleicht auch eure Produktpalette jetzt so an das eigentliche S-Verhalten angepasst wie Garn oder irgendwelche Unverträglichkeiten?

00:20:57: Ja, die Rezeptuhr vom Tottenmehl ist immer dieselbe.

00:21:00: Wir haben generell versuchen wir an den Rezepturen nichts zu verändern und bleiben unserer Qualität Dort treu, aber natürlich verändern sich auch Rohstoffe.

00:21:10: Das war zum Beispiel ein Grund dafür, weil der eine oder andere uns schon mal gefragt hat Mensch, Familie Thiele, ihr habt doch auch die teuren Klöße das Klosmehl gemacht und die Suppen.

00:21:19: Bloß die haben wir ja schon in den letzten sechs Jahren auf staatlichen Druck hin abgeben müssen.

00:21:24: Ja?

00:21:24: Und aufgrund dessen... Und dann hat mein Vater nach der Wende als er da gedacht hätte, wenn wir ihn nochmal aufgegriffen haben, hat mein Vater als lebender Zeitzeuge dann die ersten Verkostungen gerade mit dem gemacht und hat gesagt, nee also das ist nicht mehr die Qualität von damals.

00:21:41: Wir kriegen bei den Rohstoffe sich auch an die Kartoffelflocken im Konkreten sich so verändert haben.

00:21:45: wir kriegen diese ursprüngliche Karte-Qualität nicht mehr hin und das war dann unter anderem auch ein Grund dafür dass wir uns mit diesen Warenbereich oder diesem Segment gar nicht nochmal beschäftigt haben.

00:21:56: Wie entscheidet denn überhaupt was hier so entwickelt?

00:21:59: Also vor allem auch produziert wird und letzten Endes ja noch im Regal landet.

00:22:02: Also habt ihr eine Versuchsküche.

00:22:05: Wie sieht das aus?

00:22:05: Wie kann man sich das vorstellen?

00:22:06: Ja,

00:22:07: wir haben eine richtige Produktentwicklung.

00:22:09: Da haben wir sehr kreative Katjana.

00:22:12: Leute die dort... Produkte entwickeln immer wieder tolle neue Ideen haben.

00:22:17: und woher kommen die Ideen?

00:22:18: Ja, die bringt jeder mit.

00:22:20: Man geht nach außen, man ist in den Märkten draußen, man isst auf Messen, man iß im Ausland, man brengt greift irgendwelche Trends mit auf bestimmte Geschmacksrichtigungen oder wie auch immer noch was du von gesagt hast, auch mit dem Thema Vegan- oder Bio... Wir waren zum Beispiel die ersten, die Biobackmischung auf den Markt gebracht haben aber noch die Ersten, die es wieder rausgenommen haben.

00:22:40: Es hat einfach nicht funktioniert.

00:22:42: Vielleicht waren wir damals derzeit voraus, dass die Zeit noch nicht reif war.

00:22:46: Aber auch unser Wettbewerb hat mittlerweile keine Bioprodukte mehr im Sortiment was vielleicht darauf zurückzuführen ist das es dann ja der typische Bio Verwender der müsste ich denn wahrscheinlich sein.

00:22:59: Bio Kuchen selber zusammen mit Bio Mehl und Bio Eiern und Bio Milch und diesen ganzen anderen Zutaten.

00:23:06: Also die Erfahrungen haben wir machen müssen und dann kam natürlich auch das Thema Preis.

00:23:09: Die Produkte sind einfach teurer, kommt auch mit Herz hinzu und die Preisdensibilität spielt im Osten noch eine sehr wichtige Rolle und ist einfach höher als im Westen.

00:23:19: Das ist klar!

00:23:20: Aber deshalb beschäftige ich uns immer mit neuen Themen dort, ob das Thema vegan ist.

00:23:26: Weniger Zucker.

00:23:27: aber das ist auch bei uns schon immer Philosophie dass wir wirklich nur so wenig Zucker wie möglich da reingeben.

00:23:34: es muss natürlich noch schmecken.

00:23:35: Zucker ist halt auch ein Geschmacksträger, aber wir sind einfach so selbstbewusst dass wir aussahen im Vergleich zum Wettbewerb und das spiegeln uns auch die Kunden.

00:23:44: Wir sind nicht so süß weil wir wirklich gucken also so wenig wie möglich oder wie nötig.

00:23:50: Wenn man das ganze mal so zeitlich eine Orte, wie lange dauert denn so was?

00:23:53: Bis jemand mit einer Idee ankommt, in der Versuchsküche wartet und dann etwas zusammengerührt hat bis dieses Produkt noch auf dem Markt landet.

00:24:01: Ja also wir haben die Produktentwicklung und dann haben wir einen Kreis, so ein Ideenkreis wo auch Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen dabei sind Und dann hat man eine Idee und wir sagen jetzt Wir haben auch den Anspruch dass wir jedes Jahr neue Produkte auf den Markt bringen möchten.

00:24:17: Das erwartet der Verbraucher auch, der Kunde fragt ja gerade und es ist immer so der Start ins neue Jahr die grüne Woche.

00:24:23: Ist da immer so ein Zielpunkt für uns wo wir dann den Kunden irgendwas Neues mit präsentieren möchten?

00:24:29: Und dann ist so ein Vorlauf, ich sage mal so ein halbes, dreiviertel Jahr fangen wir an.

00:24:34: Dann mal bestimmte Ideen die wir haben umzusetzen zu probieren und zu testen.

00:24:39: wenn wir denn dann Produkte soweit erst einmal zum Verkosten bereit sind, dann geben wir den die Mitarbeitern mit.

00:24:45: Dann backen die Mitarbeiter erstmal zu Hause nach von Produktionsmitarbeiter, von der Reinigungskraft.

00:24:51: Alle quer beten und dann kommt immer noch Hinweise auch mit dem Ofen oder die Temperatur oder guckt man da noch?

00:24:57: Und ja so dass das wirklich aus dem Unternehmen heraus dann auch die Produkte entwickelt werden.

00:25:02: Und wenn die dann so diese Marktreife haben, dann werde ich auch mal mitgefragt wie ich das finde.

00:25:09: Du weißt

00:25:10: ja ist der letzte?

00:25:11: So ziemlich!

00:25:12: Ich bin natürlich schon am Anfang bei der Idee dabei ganz klar und sage dann auch in die Richtung wollen wir gehen.

00:25:18: aber die ganzen Zwischensteps da bin ich erstmal außen vor.

00:25:22: und zum Schluss...und dann muss ich aussagen..ich bin nicht zur Koordination.

00:25:24: Da darf ich mich nicht zu sehr aufheben sondern die Geschmäcker sind ja verschieden und es ist einfach eine Mehrheitsentscheidung.

00:25:33: die meisten sagen, ja das sind die Sorten, die nehmen wir dann auch und dann geht's los.

00:25:38: Dann probieren wir das.

00:25:39: Und das klappt meistens sehr erfolgreich.

00:25:41: aber es gibt auch mal Dinge, die sich halt nicht durchsetzen?

00:25:44: Das wollte ich nämlich gerade fragen.

00:25:45: so einen Flop hast du ja indirekt schon mal angedeutet mit dem Bio Mehl oder so mit Biokuchen.

00:25:50: Aber man davon abgesehen was ist denn so ein absolutes Highlight gewesen wo selbst überrascht war dass er so gut ankommt?

00:25:58: Ja das Riesenhighlight war natürlich der Papa Geinkuchen.

00:26:00: den haben wir auf den Markt gebracht.

00:26:04: Das ist jetzt schon einige Zeit her.

00:26:05: Schreibe

00:26:06: ich noch mal ganz kurz für die wenigen, die ihn noch nicht gegessen haben was es für einer ist?

00:26:10: Ja der Papageinkuchen ist ja ein bunter Kuchen mit grün und rot, mit einer Zuckerglasur und bunten Streuseln Und er durfte zu DDR-Zeiten bei uns.

00:26:21: in der Kindheit war da auf jeder Kindergeburtstagsstrafe durfte der Papagegeinkuchen nicht fehlen.

00:26:27: Also das war gesetzt und dann kamen Mitarbeiter.

00:26:29: damals kann er nämlich noch gut sagt Mensch hat hier.

00:26:32: Wir haben die Idee, wir wollen den Papageinkuchen als Backmischung bringen.

00:26:39: Ich habe jetzt nicht gesagt, ich finde eine ganz tolle Idee, sondern war erst mal etwas verhalten.

00:26:44: Dann haben wir das entwickelt und noch drei andere Produkte dazu, die wir dann in unserem gesamten Rähnenstand verkaufen können.

00:26:51: Und dann war es die grüne Woche!

00:26:53: im Januar und wir sind dort hingefahren.

00:26:56: Und die Leute haben uns gerade den Papageinkuchen aus den Händen gerissen, als ob sie auf nichts anderes gewartet haben als auf einen Papageenkuchen.

00:27:04: Wir hatten damals eine Schätzung, also wir sagen immer so hunderttausend Falschachten, musst du ein neues Produkt im Jahr bringen?

00:27:13: Ich kann es abschließen, an dem Jahr haben wir alleine vom Papageekuchen fünfhunderttaussend abgesetzt.

00:27:18: Also hat unsere Erwartung um ein Vielfaches übertroffen Und ist halt heutzutage immer noch eines der stärksten Produkte.

00:27:25: Also das war ein Riesenknaller, aber auch noch zuvor im Jahr zweitausend als wir damals zwei tausend eins genauer gesagt von diesem kleinen Format auf das große Format gewechselt sind

00:27:37: also von Diener fünf auf Dienervier

00:27:39: oder so ungefähr.

00:27:40: Da haben wir so sogenannten Premium-Produkte eingeführt.

00:27:43: Das war damals ein Firsichhügel, einen Schokoladenzauber hatten wir dabei eine Beerenkrone und das war für uns schon ein großer Sprung.

00:27:50: und dann sind wir also aus diesem kleinen Format in das große gesprungen und auch das war sehr erfolgreich und ist sehr gut angekommen und hat sich mittlerweile auch sehr stark etabliert.

00:27:59: Ihr habt diese Produkte dann entwickeln natürlich brauchen die auch mal Namen, dass sie griffig ist und es wird ja auch immer in Anführungsstrichen moderner bei euch.

00:28:06: Wer kommt denn auf solche Namen wie zum Beispiel Zitrauni oder buckig, zackig oder so?

00:28:11: was bedenkt sie sich aus.

00:28:14: Also auch alle im Team!

00:28:16: Ja, also im Team.

00:28:18: Ob es unsere Produktmanagerin ist oder ob's aus dem Marketing-Ideenkreis-Namen sind... Also da sind alle mitgefragt!

00:28:27: Das sind alles die Katjana.

00:28:29: Sie sind da sehr kreativ und dann finden wir dann nochmal was mehrheitsfähig ist.

00:28:34: das schreiben wir dann drauf.

00:28:35: Es muss nur einfach unverständlich sein damit der Kunde auch versteht dass es immer... Da kann man manchmal dann ansonsten auch am Ziel vorbeischießen.

00:28:43: Backe ich zack' ich?

00:28:44: Das war so ein Thema.

00:28:46: Ich sage es mal ganz offen.

00:28:47: Wir wollten ein Produkt, das war damals zu der Zeit nach dem Ukrainekrieg.

00:28:53: Inflationenpreise ging nach oben und wir wollten einfache Backmischungen entwickeln die schnell gelingen und die aber auch ja ganz einfach nur kurze Backzeit und aber auch vom Preis her einen vernünftigen Niveau erreichen.

00:29:09: nicht über drei Euro gehen so zwei neun vierzig Und das haben wir dann geschafft mit den Produkten und dann gesagt, Mensch, back ich zackig.

00:29:16: Das klingt doch auch richtig zackige.

00:29:18: umso diesen Gedanken dahinter kurze Backzeit schnell ein fertiges Produkt schnell zubereitet.

00:29:24: Das war die Idee dazu.

00:29:25: Nicht zu teuer, das ist auch ein interessanter Punkt.

00:29:26: Das wäre jetzt meine nächste Frage nämlich gerade wie eure Produkte überhaupt in diesen Regalen landen?

00:29:31: In diesen Supermärkten?

00:29:32: Ich habe zum Beispiel die jetzt im Vorbereitung auf dieses Gespräch, hab ich mal so buckig zackig für zwei neunundneinzig bei der Edeka eingekauft Papageinkuchen für drei neun und vierzig.

00:29:42: Jetzt weiß ich gar nicht, wie viel ihr am Ende davon abbekommt.

00:29:45: aber wie schafft es denn überhaupt gelistet zu werden?

00:29:48: Im All, die im Edeka oder in anderen Supermerten nicht nur unbedingt im Osten sondern auch im Westen.

00:29:56: Mittlerweile ist Kati sehr etabliert.

00:29:59: Wir sind der Marktführer im Osten, wir sind national die Nummer zwei aufgrund unserer Stärke hier am Osten.

00:30:05: Wir haben Gruppen wie zum Beispiel Hefeteig und Streuselteig da gibt es im Oßen nur Kati.

00:30:10: Achtzig Prozent Marktannteil, das ist gigantisch!

00:30:13: Also wir sind beim Handel schon bekannt und viele Händler, die auch dieses Thema Regionalität immer wieder aufgreifen was der Kunde ja auch wünscht.

00:30:22: Der bietet, der muss Kati... nicht vorbei.

00:30:25: Und so kommen wir also auch in die Regale.

00:30:27: und wie gesagt sind über die vielen Jahrzehnte, die Kathi jetzt hier erfolgreich am Markt sich etabliert hat in den Köpfen der Einkäufer verankert.

00:30:37: Du musst halt immer attraktive Preise bieten!

00:30:40: Sowohl für den Handel, aber natürlich auch für den Endkunden.

00:30:43: Aber erst mal musst du ja durch den Flaschenhalshandel ist dann der Kunde dann auch kaufen kann.

00:30:48: Wenn ich das richtig verstanden habe, wenn ein Kunde jetzt zum Beispiel in seinen Aldi-Markt geht und sagt Mensch habt ihr gar kein Kartitortenmehl?

00:30:54: Und es gleich nicht nur einer sondern mehrere Leute machen, dann werden die hellhörig und sagen wir brauchen doch dieses Produkt.

00:31:00: Ja, also der Kunder kann großen Einfluss haben auf das, was im Markt, im Regal dann zu kaufen sein kann oder was er sich wünscht.

00:31:10: Da die Verbrauchermeinungen, wenn wir das viele machen, hat es auch eine entsprechende

00:31:15: Wirkung.".

00:31:16: Das wird dann auch bis zum Einkäufer durchgespielt.

00:31:19: Dein Vater hat mir mal geschildert, dass wir solche Verhandlungen laufen?

00:31:21: Ich glaube das ist wie bei Koalitionsverhandlungen in der Politik und wenn nicht sogar noch schlimmer bei euch eigentlich.

00:31:27: also da geht's glaub ich ja auch um die sechste siebte Stelle hinterm Komma, nehmt uns mal ganz kurz mit... Also wie kann man sich das vorstellen?

00:31:33: Gebt man sich da teilweise verbal an den Hals?

00:31:36: oder ist es so ein gepflegtes Unterhalten wo man sich dann relativ schnell einig wird

00:31:40: Teils, teils.

00:31:41: Es gibt solche und es gibt solche.

00:31:42: Wobei dieses Verbal ausfällige... Das gab's auch mal eine Zeit lang aber diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei.

00:31:51: Vor zehn Jahren war das mal hier und dort bei einem Kunden noch so Aber natürlich, aber es wird hart verhandelt.

00:31:56: Und wie du sagst richtig hinter jeder Kommastelle noch drei vier fünf Stellen wird verhandlt und nur das sage ich auch immer den den Händlern.

00:32:05: man muss aufpassen dass man das da nicht übertreibt.

00:32:09: Man wird ja auch heutzutage.

00:32:11: in der Presse wird ja immer viel von den hohen Lebensmittelpreisen gesprochen.

00:32:15: die sind natürlich höher ganz klar.

00:32:17: Aber man muss da schon auch mal differenzieren zwischen einem Großkonzern und kleinen mittelständischen Unternehmen.

00:32:23: Und die kleinen, mittelständigen Unternehmen – gerade in Ostdeutschland!

00:32:27: kann man überhaupt nicht vergleichen.

00:32:28: Das sage ich auch um unseren Einkäufern bei den Ketten, weil wir haben diesen Speck nicht angefressen wie Vergleichbare auch Mittelständler im Westen.

00:32:37: Die sind viel länger auf dem Markt.

00:32:38: Sie haben sich viele Jahre erfolgreich dort etabliert und haben sich ein bisschen schon in Polster angelegt.

00:32:46: aber die kleinen ostdeutschen Unternehmen, die nach der Wende erst entstanden sind, die müssen sich erstmal entwickeln, aufbauen.

00:32:52: Die haben viel investiert auch in ihre Marken.

00:32:55: Und da sehe ich eine gefährliche Entwicklung, wenn es da immer weiter geht und man gerade sich das Geld von den Kleinen holt.

00:33:02: Bei den Großkonzernen wo es dann darum geht die über zweistellige Margen zu reden Gewinnmarschen und die noch weiter zum Maximieren Da kann man sicherlich, da ist aber dann der Handel gefragt, einmal genauer hinschauen und da möglicherweise stärker drauf achten.

00:33:19: Der kleine Mittelstand hat es da ganz, ganz schwer und muss sich behaupten.

00:33:23: Und das wird für viele oder ist für viele weiterhin eine sehr große Herausforderung um da wirklich langfristig auch am Markt bestehen zu können weil der Handel fordert, fordert und ja irgendwann ist dann mal die Luft zu Ende.

00:33:35: Und man kann die Preise auch nicht immer weiter erhöhen, aber die Kosten steigen nun mal in allen Bereichen.

00:33:41: Das ist so ein bisschen wie die Crux an der ganze Sache und du musst gucken und man kann sicherlich hier mal noch gucken wo kann man was einsparen?

00:33:48: welche Prozesse kann man effizienter gestalten.

00:33:51: Aber das ist alles endlich und irgendwann hast du dann erreichen, kannst du nicht mehr.

00:33:55: Und man kann sich auch noch nicht zu Tote sparen.

00:33:58: Man muss ja auch immer weiter investieren in seine Marke, in seine Produkte, in die Zukunft.

00:34:02: Das ist zum zweiten oder dritten Mal eine große Herausforderung vor der viele, viele mittelständische Unternehmen zukünftig stehen werden.

00:34:12: Aber unendlich ist eure Kreativität.

00:34:15: Deswegen hast du ja auch zu diesem Podcast, zu dieser Aufzeichnung auch neue Produkte mitgebracht.

00:34:19: Wemmer ein zwei die du mit dabei hast ich sehe da eine Kuchen-Eis kommt mir als Eisesser auch sehr entgegen.

00:34:24: was ist das?

00:34:25: Das ist eine ganz neue Range.

00:34:27: die kommt jetzt in diesen Jahr in den nächsten Tagen.

00:34:30: wir liefern jetzt nächste Woche aus an den ersten Kunden also bald siehst Du es dann auch in den Regalen.

00:34:35: Wir haben vor einigen Jahren unsere Sommerturpen entwickelt und sehr erfolgreich dann auch verkauft.

00:34:40: Waldmeister Quark, Erdbeer Schoko.

00:34:43: Dann haben wir noch eine Schokomilchschaum dort entwickelt.

00:34:48: Ja aber irgendwann haben die Produkte so ihren Zinn nicht erreichen, dann merkt man es geht zu langsam um immer ein bisschen weniger was man absetzt und dann ist spätestens der Zeitpunkt gekommen wo man gegensteuern muss.

00:34:57: Da haben gesagt Mensch das kann etwas Neues, was passt in die Sommerzeit?

00:35:00: Und was passt zu den warmen heißen Tagen?

00:35:03: Und da haben gesagt Menschen Kuchen und Eis wäre nochmal eine tolle Kombination, die es so noch nicht gibt.

00:35:07: Und dann haben wir also vier verschiedene Backmischungen entwickelt.

00:35:12: Vier Mischung mit Schokolade, Erdbeer, Mango und Cookie and Cream in Richtung Stracciatella.

00:35:20: Da bereitet man einen kleinen Kuchen in der Tasse vor, kann man da Mikrowelle oder im Ofen zubereiten Teig auseinander gebrötet.

00:35:29: Dann ist die Eismischung, die hier da drin ist wird dann vermischt mit Schlagsahne.

00:35:34: und dann muss das Ganze ... Die Backform es übrigens auch mithalten.

00:35:37: Das ganze in den Tiefkühler muss vier Stunden kühlen.

00:35:40: und dann habe ich ein ganz leckeres Eis.

00:35:43: und ich sage mal damit man noch bisschen Vielfalt auf dem Tisch hat sollte man vielleicht zwei oder drei mindestens davon dann kaufen.

00:35:49: Und ich hab sie probiert.

00:35:50: Ich bin großer.

00:35:51: Schokofen Ist mein absoluter Fäflet aber genauso Mango Oder Erdbeer sind genau so tolle Produkte und die Resonanz seitens des Handels ist sehr gut.

00:36:00: Und ich hoffe, dass der Kunde, der Verbraucher entsprechend genauso reagieren wird.

00:36:04: Das

00:36:04: klingt ja nun alles relativ leicht nachzumachen?

00:36:07: Gab es auch schon mal irgendwelche Mails oder irgendwelchen Rückmeldungen das einigen Leuten überhaupt nicht gelungen ist?

00:36:12: Also kaum!

00:36:14: Sicherlich gibt es mal in einem oder anderen, aber das sind wirklich die Ausnahmen.

00:36:18: Kati ist einfach so gelingt sicher und so einfach dass auch Männer wie ich damit backen können.

00:36:24: Ich bin ein gutes Beispiel ja!

00:36:26: Ich habe eigentlich mehr so zwei linke Hände in der Küche, aber selbst einen Kati-Kuchen kriege ich ganz locker flockig gebacken und deshalb also es ist so einfacher eine Zubereitung da gibt's eigentlich keine Probleme.

00:36:36: Zwei Dinge sind auch schon gefallen, und zwar die Familie Feinerbacke.

00:36:40: Das ist ja euer Zusatztitel oder das ist ja der Titel mit dem er eigentlich auch mehr habt.

00:36:45: Und zum anderen hast du schon des öfteren den Begriff Cartiana erwähnt.

00:36:50: Wenn wir mal auf die Familie eingehen also wie viele Mitarbeiter habt ihr dieser Familiengedanke?

00:36:55: Der wird bei euch in einer Firma auch gelebt.

00:36:57: Wie?

00:36:58: Ja, wir haben... Wir sind mittlerweile, weil wir sind sixty-fünf Mitarbeiter da kommen noch drei Auszubildende mit dazu Und ja, es ist für uns als Familienunternehmen war's immer wichtig dass wir also auch die Mitarbeiter sehr eng an das Unternehmen und die Marke mitbinden.

00:37:15: Und deshalb haben wir diesen Slogan bewusst gewählt.

00:37:18: Die Familie feiner Bag-Ideen Das meint halt nicht nur die Familie Thiel sondern es meint alle Mitarbeiter Alle Katjaner wie wir halt immer wieder sagen.

00:37:26: Und das macht es am Ende auch aus Dass wir ein kleines mittelständisches Unternehmen sind, wo die Familie mit am Bord ist und wo sich aber auch die Mitarbeiter da wohl fühlen.

00:37:36: Und ich sage mal aus dieser Stärke heraus dieses engen Zusammenheits ist uns ja auch über die vielen Jahre gelungen, uns da erfolgreich zu etablieren, tolle Produkte zu entwickeln immer neue Ideen zu haben.

00:37:49: Ansonsten hätten wir in diesen riesigen Heiferspecken, an denen wir uns dort bewegen nie so lange halten können.

00:37:54: Das macht es aus!

00:37:55: Darauf sind wir auch stolz und deshalb haben wir da einmal großen Wert drauf gelegt da auch die immer mit dabei zu haben und ihnen auch das Gefühl zu geben, dass sie ein Teil der Familie der feinen Baggedänen mit sind.

00:38:07: Und es gibt sogar eine Gratifikation zur Hochzeit und zur Geburt?

00:38:10: Bei der Hochzeit gibst du auch ne Hochzeitsdorte wenn geheiratet wird?

00:38:14: Also bei der Hochzeiten gibt's einen... eine Gratifikation.

00:38:20: Und bei den runden Geburtstagen darf sich der oder diejenige immer eine Torte, einen Geburtstagstorte auswünschen, die er dann mit der Familie, mit der großen Familie, weil es sind große Torten, dann essen darf.

00:38:34: aber auch die Betriebszügehörigkeit wird bei uns entsprechend honoriert.

00:38:37: also wir haben auch Mitarbeiter, die mittlerweile dreißig Jahre dabei sind.

00:38:41: das sind natürlich nur noch wenige aber ist es auch noch an bei uns am Board?

00:38:46: ja und das nochmal Das macht Kati eigentlich aus und deshalb sind viele, die wie gesagt lange dabei sind und auch viel Spaß haben.

00:38:53: Und das macht uns natürlich auch Spaß so tolle Leute da an Bord zu

00:38:58: haben.".

00:38:59: Im Sport sei er auch unterstützt im Tätich beim Hallisch- und Fußballclub und auch bei den Saale Bulls Meißhocki.

00:39:04: Ihr fördert ein Frühstück in der Schule in Peru habe ich gelesen.

00:39:08: Aber eine Beobachtung, gerade die grüne Woche ist mir aufgefallen.

00:39:12: Als ich dort in der Halle XXB rumgelaufen bin ... In der Sachsen-Anhalt-Halle, da waren Leute hinter mir, die gesagt haben, ah hier das Kati, die kommen aus Sachsen Anhalt!

00:39:22: Wie ist das eigentlich so für euch als Unternehmen?

00:39:24: Fühlt ihr euch als Unternehmer aus dem Osten oder seht ihr euch jetzt auch als schon Gesamtdeutsches Unternehmen?

00:39:33: Also ... Wir sind ein Unternehm, wir haben immer gesagt, wir kommen aus Halle Andersale.

00:39:38: Aus Sachsen-Anhalt.

00:39:39: Wir sind stolz auf unsere Herkunft was wir aber nie gemacht haben.

00:39:43: in der Vergangenheit gab es ja auch mal so bestimmte Zyklen wo es dann hieß Kostse Ost und nur so auf dieses Ostthema so stark abgezieht.

00:39:52: Da haben wir gesagt, nee!

00:39:53: Wir sind eine deutsche Marke.

00:39:55: Wir kommen hier aus Sachsen-Anhalt, aus Halle an der Saale.

00:39:57: Das wollen wir überhaupt nicht verneigen sondern wir haben gesagt nein da sind wir stolz drauf aber dieses Ost Thema zu sehr zu spielen das ist endlich ja deshalb wir sind eine gesamtdeutsche Marke.

00:40:10: so sehen bei uns auch aber unsere Herkunft.

00:40:12: wie gesagt die verleugnen man nicht.

00:40:14: Das ist ganz klar Und wir haben ja viel auch schon für die Stadt.

00:40:18: Wir haben die Händeltorte auf den Markt gebracht und mit jeder verkauften Verpackung tragen mir alle Sale in die Welt oder zumindest hier in Deutschland hinaus.

00:40:28: Ein Testimonial, ein Reality-Star habt ihr jetzt auch hinzugewonnen der Werbung macht vor euch.

00:40:34: das ist der Reality Star Julian FM Stöckel.

00:40:38: wie seid ihr auf den gekommen?

00:40:41: Julian, der kam letztes Jahr zuvor.

00:40:46: Also im Jahr zwölftausend vierundzwanzig kam er auf die grüne Woche.

00:40:50: da war ich aber selber gar nicht am Stand mit seinem Team und hat dann unsere Leute dort am stand angesprochen also auch menschen ob wir nicht Interesse hätten und mit Kati usw.

00:41:00: Und dann können wir doch mal gemeinsam was machen und mal backen in den Märkten.

00:41:04: und ja nach der messe kamen denn die Mitarbeiter zu mir berichten wir davon ...kannte ihn überhaupt nicht.

00:41:10: Wusste nicht, was er da macht und... Er war

00:41:14: schon mal im Dschungelkäppchen.

00:41:16: Ja ja, wie gesagt das wusste ich nicht!

00:41:19: Und er kam dann, wir hatten ihn dann mal eingeladen mit seinem Manager zusammen und ...hatten da ein tolles lustiges Gespräch, den mussten auch okay, dann lass uns doch mal probieren.

00:41:29: und dann sind wir mit Julian in große Märkte gegangen aber auf der grünen Woche dann am Stand und hat das Ganze mitbekommen.

00:41:38: Also es ist schon eine tolle, witzige Erfahrung.

00:41:41: Ja um auch solche Themen damals mitzuspielen wir sind da immer ganz aktiv und gucken schauen wo.

00:41:47: wie kann man auch gerade die jungen Leute noch an die Marke da mit heran führen?

00:41:52: auf der einen Seite mit Produkten aber auch über das Marketing über Social Media.

00:41:55: was gibt's dafür Möglichkeiten?

00:41:56: Und da war Julian halt auch ein Baustein davon.

00:42:00: Du hast auch schon das Öfteren erwähnt, wie hart dieser Markt jetzt gerade ist im Jahre zwanzig sechsundzwanzig.

00:42:04: Im letzten Jahr habt ihr euch dazu entschieden und zwar am vierzehnten Juli zwanzich fünfundzwantig euch ... Ich weiß gar nicht, ob es richtig die Ausdrücke übernehmen zu lassen oder mit Dr.

00:42:14: Oetker zusammenzuarbeiten.

00:42:16: Magst du ganz kurz was da zu sagen?

00:42:17: Wie das gelaufen ist und was das eigentlich bedeutet für das Produkt Kati und auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

00:42:24: Ja, das war eine langfristige Entscheidung die innerhalb der Familie erst mal reifen musste.

00:42:30: Und als sie dann gereift war bzw uns bewusst war wenn wir das Unternehmen den Standort und die Marke langfristig halten wollen.

00:42:39: Das ist unser Anspruch dass wir immer gesagt haben das wichtigste sind dass unsere Mitarbeiter da auch langfristigen Perspektive haben dass die Markel der Standorts gesichert ist Dann brauchen wir irgendwie meinen starken Partner weil ich hatte ja Vorhin schon, also auch so ein paar Marktgegebenheiten hingewiesen.

00:42:55: Langfristig hätten wir das als sehr schwierig erachtet und man muss als Geschäftsführer schon immer langfristig denken und planen und gucken in welche Richtung entwickelt sich das Ganze?

00:43:05: Wie geht der Markt?

00:43:05: Wo geht es hin?

00:43:06: Was hast du für Perspektiven?

00:43:08: Wo kannst du als Unternehmen dich dann... später noch aufstellen, was hast du für Möglichkeiten?

00:43:13: Schaffst du das in der Konstellation wie sie damals war?

00:43:16: und nochmal.

00:43:17: Das haben wir dann gesagt, nee das wird so wahrscheinlich lange.

00:43:20: auf lange Sicht wird es eher schwieriger herausfordern da Und als diese Entscheidung dann gereift war, was natürlich emotional schon ein schwieriger Schritt war.

00:43:29: Du kennst meinen Vater.

00:43:31: Also innerhalb der Familie haben wir da schon sehr intensiv darüber gesprochen und uns ausgetauscht diskutiert aber als die Entscheidung dann gereift war und wir stehen alle zu hundert Prozent dahinter Dann war es da okay?

00:43:43: Wir gehen den Weg umheit die Marke und den Standort, um die Arbeitsplätze zu sichern.

00:43:49: Und für die Mitarbeiter hat sich eigentlich gar nichts verändert.

00:43:53: Es wird weiterhin die Kati-Qualität zu einhundert Prozent geben.

00:43:57: Wir werden nichts, keine Produkte rausnehmen oder werden ausgetauscht – es wird weiter alles bei uns am Standort Hallezale produziert und vertrieben.

00:44:06: Wir machen unser Geschäft eigentlich genauso weiter wie vorher nur unter dem Dach der großen Ötgergruppe was uns natürlich auch eine gewisse Sicherheit mit gibt und darum geht es am Ende.

00:44:18: Und ich denke, wenn du heute Mitarbeiter auch fragst, sehen die das genauso?

00:44:23: Sehen da die Chancen und Perspektiven, die sich für alle ergeben haben?

00:44:28: Auch der Ötger-Gruppe und der Öttger-Familie war sehr wichtig, dass wir als Familie auch mit an Bord bleiben.

00:44:35: Damit das halt auch weiter diesen Charakter hat... ...und Ötgar ist, auch wenn's ein Riesen-Milliardenkonzern ist, eine Familienunternehmen.

00:44:43: Die Familie in Person aktuell von Karl Ötger steht ja auch dahinter und deshalb sind wir da gut aufgehoben, das Unternehmen ist dort gut auf gehoben.

00:44:52: Und die Marke wird also auch weiter bestehen bleiben und es war immer ganz klar in den Gesprächen meine Intention zu sagen, dass würde jetzt nichts nutzen Kati draufzuschreiben und wir lassen es jetzt aber in Bielefeld oder anderswo produzieren.

00:45:04: Das kriegt der Verbraucher ganz schnell mit, das ist nicht authentisch.

00:45:07: Und nein!

00:45:07: Aber diese Gedanken waren auch bei Ötgar überhaupt nicht.

00:45:10: Sondern im Gegenteil... Diese starke Marke, wenn die in das Dach der Ötgergruppe springt stärkt natürlich auch die Ötgorgruppe und macht uns gemeinsam dann stark und so geben wir das Ganze jetzt also auch an

00:45:23: Würde eventuell der Ötker dann auch was in Halle produzieren lassen?

00:45:26: Vielleicht bekommt es ja doch einen ganz anderen Geschmack.

00:45:28: Mal schauen, was die Zeit noch bringt!

00:45:30: Es ist ja jetzt erst noch nicht so lange, wir haben jetzt gerade mal ein halbes Jahr, wo das Ganze jetzt läuft.

00:45:34: aber ausgeschlossen ist nichts.

00:45:36: Also bleibt es auf jeden Fall nicht beim seventy-cinzen Geburtstag, den er in diesem Jahr feiert, sondern es geht munter weiter.

00:45:42: So ist es, ich habe ja noch ein paar Jahre vor mir.

00:45:45: Mit welchen

00:45:45: Zielen?!

00:45:46: Ja, wir wollen Kati immer weiter ausbauen.

00:45:50: Wir wollen die Marke weiter etablieren.

00:45:53: Möglicherweise auch noch größere Schritte im Westen gehen.

00:45:56: Da sind wir schon die ersten kleinen Schritte gegangen aber da ist ein bisschen Aufbauarbeit und da sind noch ein paar Weiße Flecken und die wollen wir ganz einfach schließen.

00:46:04: Abschließende Frage an dich!

00:46:06: Welches Produkt aus Sachsen-Anhalt, lieber Marco?

00:46:08: Wirklich nur ein Produkt würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen... Aus Sachsen

00:46:14: Anhalt?!

00:46:15: Das habe ich dir schon am Anfang gesagt.

00:46:18: Der Schmandkuchen!

00:46:19: Natürlich!

00:46:20: Da haben

00:46:20: wir sich auch nichts erinnert, sehr gut.

00:46:23: Danke dir, Lieber Marco.

00:46:24: Dankeschön für dein Besuch.

00:46:25: Weitere leckere Ideen aus eurem Hause viel Gesundheit.

00:46:29: Liebe Grüße natürlich an deine Frau und deinen geschätzten Vater.

00:46:31: Vielen Dank richtig aus

00:46:33: Und danke euch fürs Zuhören.

00:46:35: Hört auch gerne noch mal in die anderen Folgen von Tappertrift rein, bewertet Sie also falsches Fragen gibt einfach Stellen und ich freue mich jetzt schon auf unseren nächsten Gast, der uns unter anderem erklären kann wie wir aus einer Erbsebrötchen machen können.

00:46:48: Irgendeine Idee Marco?

00:46:49: Wer sein könnte?

00:46:54: Ich klär dich auf!

00:46:55: Zu Gast in der kommenden Folge von TAPPERTRIFT ist sie Dekanin des Fachbereichs Landwirtschaft Ökotrophologie, Landwirtschaftsentwicklung an der Hochschule-Anhalt in Bernburg, Strenzfeld.

00:47:06: Elina!

00:47:06: Oh, das ist ein tollen Kass!

00:47:08: Also da beglückte ich dich jetzt schon dazu.

00:47:10: Vielen herzlichen Dank und freue mich noch mehr drauf.

00:47:12: Und ich danke dir noch mal den Beschäftshörer der Carti Rainer Thiele Gehenbar Marco Thiele, die alles Gute.

00:47:17: Danke liebe Beweiger, wünsche ich dir auch.

00:47:19: Tapper trifft.

00:47:20: Der Podcast mit Geschmack unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Einhalt.

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