Der Podcast mit Geschmack! Tapper trifft Ekkhard Heilemann von Keunecke Feinkost

Shownotes

  • zu Gast *

Ekkehard Heilemann, Geschäftsführer von Keunecke Feinkost

Mehr erfahren: Infos zur Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt und aktuellen Projekten finden Sie online. Der Podcast wird unterstützt vom Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Tapper trifft.

00:00:02: Der Podcast mit Geschmack!

00:00:04: Holger Tapper trift Macher aus Sachsen-Anhalt, kulinarische Sterne, kreative Köpfe und das Beste aus der Region.

00:00:13: Herzlich willkommen beim mittlerweile zehnten Podcast bei der Zehnten Folge von Tapper Trifft.

00:00:18: Und falls ihr die anderen noch nicht gehört habt, die anderen Folgen gerne mal rein hören.

00:00:22: ganz tolle Gäste wunderbare Ideen also mit so viel Lebensfreude und Enthusiasmus für unser schönes Bundesland Und darum geht's ja auch in diesem Podcast.

00:00:32: Also euch Menschen vorzustellen, die mit viel Energie unser Land noch lebenswärter Unfall haben und leckerer machen.

00:00:39: So wie mein heutiger Gast der Nutella für Erwachsene auf dem Markt gebracht hat am liebsten Thüringer Bratwurst ist und ganz oft Durchhaltevermögen gezeigt hat.

00:00:51: Er lächelt und es freut mich begrüßt wahnsinnig!

00:00:53: Ich freue mich bei Tapper Trift auf Eckhard Heilemann Einer der beiden Geschäftsführer, wenn ich richtig informiert bin.

00:00:59: Einer von Keunicke Feinkost aus Ballenstädt im Haar, um nicht zu sagen, aus dem Ortsteil Badeborn.

00:01:05: Herzlich willkommen!

00:01:06: Herzlichen Dank für die Einladung.

00:01:08: Ganz kurz zur Transparenz, wir zeichnen hier gerade auf.

00:01:10: Es ist ein Donnerstag vor der Landtagswahl an Sachsen-Anhalter auf und zur Mittagszeit auf.

00:01:16: Deswegen die direkte Frage haben Sie schon heute etwas gegessen?

00:01:19: Was Warmes vielleicht sogar aus Ihrem persönlichen Angebot was Sie anderen Menschen anbieten?

00:01:25: Nein, war warm.

00:01:26: Das habe ich noch nicht gegessen.

00:01:27: Ich esse meistens nur am Wochenende warm oder wenn ich auf Dienstreise bin im Hotel abends und ansonsten mittags nicht warm ist sei denn wir haben Verkostung.

00:01:35: Wenn ich nebenbei in der Verkóstung teile werden natürlich die warmen Gerichte probiert und getestet und dann esse ich auch mein Mittagswarm.

00:01:43: Wie oft gibt es eine Verkostung bei Ihnen?

00:01:45: Jeden Tag.

00:01:46: Jeden tag werden die Produkte der Vortage probiert, bevor sie generell auch verkauft wären, werden alle degustiert und die schargen aber ich bin nicht bei jeder Degustation dabei weil das ist sehr zeitintensiv wird ja alles protokolliert und ausgewertet und deswegen aber so ein zweimal im Monat bin ich dabei und dann ess' sich auch warm.

00:02:05: Also ist jetzt nicht so dass man Sie im Supermarkt sieht und Sie irgendwo reingreifen ins Regal vielleicht so ein Mikrowellenessen rausnehmen oder einfach eine Konservendose und sagen, die mache ich jetzt mal warm.

00:02:15: Und dann gebe ich mein Feedback dazu ab?

00:02:18: Wir kaufen auch Wettbewerber klar weil wir verkosten und degustieren nicht unsere eigenen Produkte nur sondern auch das was es an Wettwärtsprodukten im Handel gibt.

00:02:26: also dass machen wir auch einen regelmäßigen Abstand.

00:02:27: Also wir wissen genau was es eben egal steht, was gut ist, was nicht so gut ist und orientieren uns auch ein bisschen daran

00:02:34: Was ist hier Lieblingsprodukt?

00:02:35: Was essen Sie am liebsten oder was haben sie vielleicht sogar schon häufigsten gegessen.

00:02:39: Also sehr häufig esse ich bei uns das Wurzfleisch von uns, dass er sich gerne mal schön warm machen kann abends.

00:02:46: Es geht über Backen ist ja sehr lecker als kleine Malzeit zwischendurch und ansonsten die klassischen Fertiggerichte, die wir haben.

00:02:55: Das fängt an wie gesagt bei Gulaschartikeln, das fängt dann bei Rolladen, die man in Thüringen selbst herstellen oder auch Hausschlachtartikel, die gehacktes Feinde in der frische Kohlfeine.

00:03:05: Ich esse es ja gerne eintöpfe wo wir noch zu wenig herstellen, da würde ich gerne der Untersortiment erweitern.

00:03:12: Aber vielleicht gelingt uns das noch.

00:03:14: und ja, aber ansonsten sehr vielfältig diese Produkte die ich produziere weil wer um sehr viel fällig produzieren.

00:03:21: Ich habe auch noch nicht warm gegessen, aber jetzt hab' ich auf jeden Fall schon einige Empfehlungen von Ihnen bekommen!

00:03:26: Aber wie schmeckt denn eigentlich für Sie wenn sie Sachsen-Anhalt mit dem Geschmack beschreiben würden?

00:03:30: Wie schmeckt Sachsen Anhalt, wie schmekt unser Bundesland?

00:03:33: Schwer zu sagen, ich denke mal Es gibt hier schon in Sachsen-Anhalt wie generell Mitteldeutschland einen sehr starken Drang auch zu regionalen Produkten, die sehr deftig sind.

00:03:43: Also eine gewisse Art Hausmannskost.

00:03:45: man sieht es auch an den Verkaufszahlen.

00:03:47: ich sage mal dass diese am stärksten nachgefragt Produkte also immer so Gulaschartikel Rolladen sind Frikassee sind Königsberger Klopse alles das was man auch kennt.

00:03:58: ja das sind auch die Bestzeller.

00:04:00: ich habe in der Verkauft statistik Und auch wenn du heute um das Sortiment abzurunden, ich sag mal ein bisschen exotische Produkte brauchst.

00:04:09: Aber die Haupt wie bei der Wurst, da ist die Leberwurst, das Gehakt ist die Top-Seller dann kommt erstmal weiter nichts, dann kommt irgendwann mal die Rotwurst und die Sülte.

00:04:19: also es gibt immer so Schwerpunktprodukte und die sind meistens verbunden mit der regionaler deftiger Hausmannskost.

00:04:25: Ich hoffe dass Vegetarier jetzt trotzdem weiter hören heißt es vor allem sehr, sehr fleischhaltig!

00:04:30: Ja

00:04:31: ob sich das S-Verhalten verändert hat und wie sie darauf reagieren.

00:04:36: Ich find's großartig, sie kennenzulernen.

00:04:38: Weil wenn man sich ihre Familiengeschichte anguckt und das finde ich mal toll, wenn es Firmen mit Traditionen gibt, die es schon seit ja bei ihnen über hundert Jahre gibt vor hundertfünfundreißig Jahren.

00:04:47: deswegen herzlichen Glückwunsch erstmal zum Jubiläum.

00:04:50: dann nämlich ihr O-Großvater und da kommen wir zur zweiten wunderbaren Komponente mit dem schönen Vornamen August ja das Unternehmen ins Handelsregister eintragen lassen.

00:04:58: was würde denn Ihr Ogroßväter heute sagen?

00:05:00: Wenn er auf das Unternehmen guckt?

00:05:02: Es klingt blöd, aber manchmal würde ich gerne, dass mein Großvater oder Urgroßvater mal auferstehen und sehen könnten was wir aus diesem Handwerksbetrieb, aus dem Kolonialwarenladen mit dem alles begannen.

00:05:16: Was daraus geworden ist.

00:05:18: Ist natürlich fiktiv, aber manchmal stellt man sich das in Gedanken vor und kommt dazu doch ein bisschen zu schmunzeln weil man glaubt die hätte eine große Freude daran.

00:05:27: Gibt es einen Punkt auf den Sie ganz besonders stolz sind, den Sie im Urgroßvater oder Großvater ganz besonders ans Herz legen waren?

00:05:36: Mein Großhafte zum Beispiel immer.

00:05:39: Da hat das ja alles begonnen mitten in der Innenstadt von Ballenstedt und da wollte ich schon immer bei dem Betrieb verlagern weil innerhalb... Der Stadt war auch begrenzt territorial, er konnte also ganz schwer nur erweitern.

00:05:52: Und da wollte ich schon immer neu bauen auf der Grünwiese und das haben wir letztendlich umgesetzt.

00:05:56: und wenn ihr das sieht was wir jetzt, ich sag mal auf der grünen Wiese errichtet haben durch die entsprechenden verschiedenen Bauten die wir noch durch die Erweiterung dazugestellt haben.

00:06:05: Ich glaube da wäre wer stolz?

00:06:08: Sie führen das Unternehmen jetzt ist ein Familienunternehmen glaub ich in der vierten oder fünften Generationen?

00:06:12: Ich

00:06:12: vierte Generation und Stefan mein Sohn nach Fünften.

00:06:15: Sie sind gleichberechtigte Geschäftsführer jetzt, oder ...

00:06:17: Ja ja wir haben uns die Aufgaben ein bisschen geteilt aber ansonsten sind wir beide gleichberechigtige Geschäftsfühler.

00:06:23: Wann war das dann eigentlich für sie klar dass sie das Unternehmen fortführen?

00:06:29: Also man muss dazu sagen wir sind ja in der Nutzung-II.

00:06:31: sie verstaatlicht worden.

00:06:32: Da können wir nachher noch später nochmal darauf eingehen.

00:06:36: Mein Großvater ist ein Jahr das Vorversturm und ungefähr ein Jahr vor seinem Tod hat er mich gefragt Da war ich neunte Klasse.

00:06:44: Es ging dann um die Berufsentscheidung, was macht du?

00:06:45: Ich wollte kochen, weil mein Großvater immer gesagt hat, Ecker, du musst hierherkommen.

00:06:50: Sein Sohn, der damals ausgewandelt ist in den USA, da war klar, er kommt nicht zurück.

00:06:54: und meine Mutter als Frau und Mutter war ja auch nicht leicht neben der Familie und den Kindern, die es haben mit dem Betrieb zu leiten.

00:07:01: Und der wollte das schon vorbeugen und hatte mich praktisch auserkohnt.

00:07:04: dass ich das mitmachen soll.

00:07:05: Das habe ich meinem Großvater Merlewenya versprochen, ja, ich mache das wenn das so

00:07:09: ist.".

00:07:09: Ja aber dann kam die Verstaatlichung und dann ist meine Mutter Betriebsleite geworden, dann hab' ich mein Studium in Berlin absolviert und dann war für mich der entscheidende was machen geht zurück in den verstaatlichen Betrieb zu deiner Mutter oder suchst du anderweitig dein Heil?

00:07:27: Was haben Sie studiert, wenn ich fragen

00:07:28: darf?

00:07:28: Ich habe Lebensmitteltechnologie studiert.

00:07:30: Aber ich habe Zucker als Spezialisierung Zucker- und Stärketechnologie studieren.

00:07:34: Ich bin da falsch eingeordnet worden bei der Immatrikulation.

00:07:38: Habe ich hier auch nicht bereut aber nicht das so trotz, dass wir ja dann noch verstaftlich wurden waren.

00:07:42: Dann hab' ich die gesagt, gut, dann mach's eben Zucker!

00:07:44: Und habe denn meinen Weg in der Zuckernustrie begonnen.

00:07:49: Sie haben es gerade schon ein bisschen anklingen lassen.

00:07:51: Wenn ich sie jetzt frage was sind all der Zeit ... Geschäftsführer Mahn und auch nach wie vor Sint.

00:07:56: Was war für Sie persönlich die schwierigste Phase?

00:08:00: Es waren eigentlich gleich nach der Wende, das war aber nicht hervorzuheben bzw.

00:08:04: also nicht sichtbar.

00:08:06: Wir haben als wir in einem Familienrat beschlossen haben, wir reprivatisieren.

00:08:09: Dann ging es auch relativ schnell.

00:08:10: Wir hatten einen guten Anwalt, der das Ganze mit der Treuerend in die Wege geleitet hat.

00:08:15: Und wir haben mit der Währungsunion zum ersten Siebten im Jahr Hatten wir mit der Treuern den Vertrag auf dem Tisch, haben sie in unser Zeichnet und hatten den Betrieb für eine D-Mark zurückbekommen.

00:08:29: Damals haben wir alle gedacht ... Man hat immer noch im Ohr gehabt, blühende Landschaften beziehungsweise jetzt kreppeln die Ärmel hoch.

00:08:35: Jetzt geht's nach vorne, wird alles besser!

00:08:38: Die D-Mark kommt, jetzt kann nichts mehr schiefgehen.

00:08:41: Und ja das ist natürlich dann ganz anders gekommen weil erstens Wir haben in dem treuen Vertrag Wir haben das vorhin für eine Demarkt zurückbekommen, aber wir haben alle hundertneununddreißig Mitarbeiter übernommen.

00:08:51: Einschließlich die Betriebszügigkeit.

00:08:53: Wir haben alle Altlasten, die sich später raustellt – das sind Altlastend, Schornstein, Öltank und Heizstrasser – die haben wir alle damit übernomen.

00:09:01: Und dann war es ja auch so nach der Währungsunion ... sind ja reihenweise die Betriebe dann nicht mehr arbeitsfähig gewesen, weil die Waren kamen aus den Altbundesländern.

00:09:11: Die Kunden bzw.

00:09:14: die brachten ihre Lieferanten mit.

00:09:15: Das heißt wir sind innerhalb von einem halben Jahr haben wir unsere Kunden verloren – den

00:09:18: H.O.,

00:09:19: den Konsum.

00:09:20: Wir haben also ungefähr sechzig-sevtie Prozent des Absatzes verloren, hatten eine sehr hohe Verarbeitungstiefe, also sehr hoher Kosten im Personalbereich und dann waren wir innerhalb von ein halben war es eigentlich zu Ende.

00:09:31: Das heißt, wir mussten die Leute entlassen.

00:09:35: Ungefähr ein Jahr später haben wir dann oder habe ich im Prinzip die Mitarbeiter entlassen müssen was nicht mehr tragbar war.

00:09:44: Wie

00:09:44: ging sie da?

00:09:45: Konnten Sie schlafen überhaupt?

00:09:46: Also das war die schlimmste Zeit, ich denke mal, die wir je hatten zumal wir auch das Problem hatten.

00:09:51: Wir hatten am Anfang in dieser Zeit des Umbruchs hat mir eine Hausbank Keine großen Erfahrungen mit dem im Bankbereich dahingehend.

00:10:02: Wir hatten, damals war unsere Hausbank, wir hatten dort unsere Kreditlinien und nachdem ich da mal die Umsätze zurückgingen, wie praktisch die Einnahmen nicht mehr hatten, die Kosten aber da waren, haben wir natürlich unserer Kredit Linie erhöhen lassen.

00:10:17: Es war auch kein Problem.

00:10:19: Haben die Kredit-Linie aufstocken können.

00:10:22: Es war keine Sparkasse, sondern eine Volksbank hatte einen Vorstand bekommen aus den alten Bundesländern.

00:10:29: Die haben sich die Kreditverträger angeguckt und gesehen, dass sie gar keine Sicherheiten für die ausgegebenen Kreditmittel hatten.

00:10:35: Wir haben dann als erstes die Grundschulen einschlagen lassen und anschließend den Kredit gekündigt.

00:10:39: Und das war wie ...

00:10:42: Da stand sie

00:10:44: quasi vom Scherbenhaufen.

00:10:45: Ja, da haben wir dann nicht einmal meine Mutter und ich jeder für eine halbe Million privat unterschrieben.

00:10:51: Wir haben finanzielle Mittel aufgenommen weil wir gleichzeitig mit der Treuhand im Gespräch waren.

00:10:55: es gab das sogenannte vermögensgesetzten Möglichkeit die eine Art Forderung an die Treue anzustellen.

00:11:03: Weil es war ja so dass wir als wir zu zwei in siebzig verstaatlicht worden sind war der Betrieb zu dem Zeitpunkt neunzigzehn-siebzig ein gut laufender Betrieb der ich auch eine gewisse Wettbewerbsfähigkeit hatte.

00:11:14: Als wir die in den letzten Jahren zurückbekommen haben, hatten wir diesen Betrieb ja in einem ganz anderen Zustand und vor allen Dingen im Bezug auf die Wettbetriebe mit denen wir jetzt gegenüberstanden hatten absolute Wetzbewerbsnachteile.

00:11:28: Und wie haben wir das denn damit treuern aushandeln können?

00:11:30: Wir haben dann eine gewiss Ausgleichszahlung bekommen, die uns dann ermöglicht hat ein erstmal Teil der Altschulen zu begleichen.

00:11:38: Die Mittel, um den neuen Betrieb zu bauen, haben wir einen kleineren Einstelligenbetrag bekommen.

00:11:48: Wir waren rund eine Million, die wir dann bekommen haben, Altschuld abgezogen, die uns ermöglicht haben, neu zu bauen.

00:11:54: Ich möchte trotzdem nur einmal, weil es auch so ein markanter Zeitpunkt in ihrer Familiengeschichte ist und von den Familienunternehmen auf das Jahr neunzehnt siebzehn zu sprechen kommen.

00:12:02: Sie haben diese Zwangsverstaatlichung was man sich glaube ich gar nicht mehr vorstellen kann.

00:12:06: Die meinen, sie haben etwas aufgebaut und dann sagt der Staat, nee, das gehört jetzt dem Staat und die haben sich unter dem Namen VEB Ballenstadt Feinkost unterzuordnen.

00:12:17: Was fühlt man da?

00:12:18: Ist das eine Lehre?

00:12:19: Kann man überhaupt sich dagegen auflegen?

00:12:21: Konnte man das?

00:12:23: Es gab damals einen Beschluss der Regierung und des Ministerrates, dass alle Betriebe mit mehr als zehn Mitarbeitern einer gewissen Größe überführt werden in Volkseigentum.

00:12:34: Da konnte man sich auch nicht wehren.

00:12:36: Das ging plötzlich zu einem Mai.

00:12:38: Ich war zu der Zeit nicht da.

00:12:42: Und da gab es keine Wiederrede, die Altgesellschaft wurden anführungsstärke ausgezahlt.

00:12:49: Meine Großmutter musste aus dem Unternehmen rausgehen und hat eine Art Rente bekommen.

00:12:52: Die waren außen vor.

00:12:53: Meine Mutter sollte auch den Betrieb verlassen aber hatte die Belegschaft sich dafür eingesetzt dass sie im Betrieb bleibt und weiter als staatlicher Leiter das mit dem Betrieb weiterführt.

00:13:02: Das hat sie dann auch gemacht bis zum Neunzehnt neunzehn.

00:13:04: Wir waren immer wenn man so will immer als Familie im Unternehmen tätig, auch wenn dann die Vorzeichen etwas anders waren.

00:13:12: Und Sie haben immer so schöne Namen gehabt?

00:13:14: Also bei August haben wir gerade schon gehört, Alvin gab es auch noch zu ihr Großvater gewesen und den Namen Ihres Vaters habe ich jetzt nicht recherchieren können.

00:13:22: Siegfried!

00:13:23: Ah okay, Siegried!

00:13:23: Er war aber

00:13:24: nicht drin, er war Pro-Schulierer ... Ich wollte meinen Großvater auch mit ins Unternehmen einsteigen.

00:13:31: Aber mein Vater hat sich erfolgreich gewährt, er wollte das nicht, also mit seiner Frau zusammen im Betrieb.

00:13:36: Bei mir hat es geklappt meine Frau war mit dem Betrieb und das ging gut aber er wollte dass nicht.

00:13:41: Aber auch von ihrem Großväter die Frau Elze, die hat ja glaube ich auch mitgearbeitet, hat das Ganze fortgeführt.

00:13:47: und dann gibt's noch ihre Mutter Helga.

00:13:51: Also wenn Sie noch mal so drauf zurückblicken, was die eigentlich geleistet hat.

00:13:55: Was ist das?

00:13:56: Das

00:13:56: muss man sich heute gar nicht mehr vorstellen weil ja wir waren vier Kinder.

00:14:00: sie war bis auf die Zeit wo sie dann nicht einmal schwanger beziehungsweise wo die Kinder sehr klein waren bei den zu Hause.

00:14:06: aber sonst hat sie auch immer gearbeitet.

00:14:09: Mein Vater hat Berufsschullehrer, beziehungsweise nicht als Diplomlehrer.

00:14:16: Der war immer im Fernstudium und in der Regel nur am Wochenende zu Hause.

00:14:19: Meine Mutter hatte uns vier Kinder zu führen und erziehen nebenbei, die noch gearbeitet haben.

00:14:27: Das war eine große Leistung und später als Betriebsleiter in einer reinen Männerwelt.

00:14:33: in der Fleischwirtschaft, also da gab es ganz wenig Frauen und sie war der einzige Direktorin als Frau.

00:14:38: Aber die Glaube hatte die Männer ganz gut im Griff gehabt.

00:14:41: Wir hatten hohen guten Stellenwert bei den Männern.

00:14:44: Wie hat sich das geäußert?

00:14:45: Also dass sie die Männer gut im Griff gehabt haben?

00:14:48: Die hat eine Art und Weite gehabt.

00:14:53: Da gab es einen Ausschuss für Qualitätswesen innerhalb der Fleischbetriebe, da hatte ich immer den Ehrgeiz gehabt die Nummer ein zu sein um die beste Ware zu liefern in entsprechenden Bewertungen mit hohen Bewertung.

00:15:07: Und er hat sich Achtung erarbeitet Ich weiß das immer, dass von vieler Korrespondenz die sie geführt hat, dass sie da so einen sehr hohen Stellenwert hatte in der Fleischbranche.

00:15:19: Das klingt der Zielstrebigkeit bei Ihrer Mutter?

00:15:21: Haben Sie das geerbt?

00:15:24: Vielleicht ... ich denke mal ja!

00:15:26: Also immer die Nummer eins zu sein,

00:15:28: besser zu sein... Ja also ich denke schon eine gewisse Zielstrebigkeit doch, das trifft es schon ganz gut.

00:15:33: Also das Wort Work-Life Balance oder das Ausüben der Work-life Balance gibt's bei Ihnen gar nicht.

00:15:41: Wenn Wirk Spaß macht, dann ist live parallel.

00:15:45: Schön!

00:15:45: Das ist auch eine gute Einstellung.

00:15:47: Ich glaube wir haben sie alle schon mal gegessen.

00:15:49: Einfunden ihrem Portfolio ist Herr Kanito die Nudelsauce mit Biss seit seventy-five Jahren auf dem Markt.

00:15:55: auch hier herzlichen Glückwunsch.

00:15:58: Ich hab überall geguckt, ich habe es nicht gefunden.

00:16:00: Wofür steht eigentlich dieser Begriff Carnito?

00:16:02: Wie sitzt sie sich zusammen?

00:16:04: Carnido ist ein zusammengesetztes Wort.

00:16:06: Karnis ist das Fleisch

00:16:08: und Toe

00:16:09: von Tomate.

00:16:10: Deswegen Carnito, da sind Eignames auch geschützt.

00:16:13: Er wurde in den fünften Jahren entwickelt von meinem Großvater mit einem Koch.

00:16:18: Man wollte, weil es gab ja zu DDR-Zeiten relativ wenig Fertiggerichte.

00:16:23: Ich glaube auch mein Großvater war der erste, der so Art Convenientartikel erfunden hat.

00:16:28: auch aus dem Obst und Gemüsebereich.

00:16:29: Wir haben dann zu den grünen Bohnen eine Scheibe Bauchspeck reingelegt, und dann war das erste Fertiggericht fertig.

00:16:34: Und bei uns in Landemandern ist das nicht fertig gerichtet sondern Tafel fertig.

00:16:38: Da war so ein Sticker drauf, Tafeln fertig... Das war für die Hausfrau, für den Kunden gedacht, also euch zu, dass braucht ihr nur noch wahrmachen oder vielleicht die Kartoffeln dazu zu kochen?

00:16:46: Ansonsten kannst du das so nehmen!

00:16:49: Ja und Granito wurde dann entwickelt als konzentrierte Tomatensauce wo man Sowohl eine Suppe daraus machen kann, indem wir das noch ein bisschen verdünnt oder man kann auch Gerichte draus machen.

00:16:59: Man kann es zu Nudeln essen, Fisch im roten Rock, Eier essen.

00:17:05: Es gab dann richtiges Rezeptbuch was die Kunden alles damit machen konnten und das war der Artikel in einer Metropa.

00:17:12: Die Tomaten sind mit Carnito da es in allen Metropagern gestellten gab es Carnito.

00:17:17: Gebt es das Kochbuch noch?

00:17:18: Also dass man mal wenn du das Nostalgeschweiter kochen möchtest?

00:17:20: Cool.

00:17:22: Also hat sich dann irgendwas in den ganzen Jahren mal was an der Rezeptur verändert?

00:17:26: Nach wie vor sind sie Deutschlands erfolgreichste Nudelsoße?

00:17:30: Ja, also in die neuen Bundesliga.

00:17:32: ich denke immer ja.

00:17:33: es hatte ein bisschen was dahin geändert dass wir früher gab es relativ wenig Möglichkeiten, in was die Auswahl der Produkte und der Vorprodukte anbetrifft.

00:17:43: Wir waren angewiesen auf Importe des Tomatenmarks aus den Regeln Bulgarien, Rumänien... Die Qualitäten, die dort geliefert wurden war nicht immer die, die besten.

00:17:51: man musste dann sehen wenn man produzieren wollte dass man da auch gewisserweise gute Chargen erwischt.

00:17:56: also das war alles schwierig.

00:17:58: so als Bindemittel um Soßen zu binden gab es im Prinzip keine modifizierten Stärken.

00:18:03: Es gab nur Mehl.

00:18:05: Mehl hat das Eigenschaft, wenn ich das einsetze.

00:18:07: Das klimmt beziehungsweise ... Wenn ich das sterilisieren und kalt werden lasse dann ist es wie eine Art Pudding.

00:18:13: Die Wärme kriege ich in einen gewissen flüssigen Zustand.

00:18:17: Nach der Wende haben wir natürlich das Mehl rausgenommen.

00:18:19: Wir haben das mit Modifizierter Stärke gemacht sodass das wirklich wie bei den Nudelsosen auch andere Nudelhersteller machen.

00:18:26: Glas aufmachen und man kann's ausgießen.

00:18:28: Man braucht nicht mehr im Löffel herausnehmen sondern man kann das ausgieessen.

00:18:30: also diese Vereinigung aber ansonsten die kurte Rezeptur bleibt Und wir haben den Artikel noch erweitert.

00:18:35: Früher gab es nur mit Rindfleisch und jetzt haben wir mit Fleischglöschen noch, mit Jagdwurst also mit verschiedenen Fleischkomponenten.

00:18:43: Ich kann mich ja in einer Situation erinnern da hatten wir auch eine Begegnung auf der grünen Woche in Berlin wo sie auch seit dreißig Jahren immer zu finden sind.

00:18:52: Da habe ich glaube ich mit einer Kollegin zusammen auch Kanito gekocht Nudeln gemacht und da war Dönerfleisch mit drin.

00:19:00: War das jetzt irgendwie von mir in Traum, den ich hatte oder haben wir es tatsächlich gemacht?

00:19:04: Hatten Sie mal Kandidom mit Dönenfleisch?

00:19:06: Nein,

00:19:06: das hat man nicht, aber den Dönejack!

00:19:09: Wir hatten mal ein Produkt Dönerjack.

00:19:10: Das klingt auch gut!

00:19:12: Ja, das war ein Fertiggericht mit originalem Dönenfleisch vom Dönerspieß dazu einen mit Reiß serviert mit so bisschen Mediterran das Ganze als Fertigericht und das ist die Ausstattung aus dem bisschen Döenerjack also von der Gestaltung her ein bisschen weg von der Marke hin zu diesem ja produktspezifischen Outfit.

00:19:34: aber Das hat sich nicht so durchgesetzt.

00:19:37: Alle in der Verkostung immer gut weggegangen und wir überlegen wirklich, ob wir das nicht eventuell nochmal aufnehmen weil es war ein wirklich richtig geiles Produkt.

00:19:45: Wir hatten sehr gut geschmeckt ist auch recht gut angekommen aber im Verkauf entweder die Leute haben das nicht richtig erkannt wie lecker das schmeckt ja hätten vielleicht noch mehr Verkóstungen machen müssen.

00:19:58: Das haben wir oft, wie gesagt auf der grünen Woche damals vorgestellt.

00:20:01: Sie nutzen ja auch Fokusgruppen um zu sehen was ankommt beim Kunden und so was man vielleicht noch verbessern kann.

00:20:07: Vielleicht geben sie den Namen nochmal mit in die Fokus-Gruppe also Döner Jacket, da wäre ich jetzt glaube ich auch nicht mehr drauf gekommen!

00:20:13: Vielleicht gibt es doch eine schöne Alternative.

00:20:15: Wir haben am Anfang auch über Fleisch gesprochen, jetzt ja auch gerade wie sie ihre Nudelsauce und Kanito teilweise angepasst und verändert haben.

00:20:21: Generell hat sich sowieso bei uns Menschen das Essverhalten in den letzten zehn, zwanzig Jahren verändert.

00:20:29: Vegan, vegetarisch, glutenfrei... Wie haben Sie sich darauf eingestellt?

00:20:35: Ja, diese Dinge gibt es natürlich.

00:20:38: Bio wäre noch zu ernennen der Bioprodukte in der so was auch wieder leicht im Kommen ist.

00:20:44: Biopodakte die Verzerrung haben sich verändert.

00:20:47: ja das stimmt.

00:20:48: auch die genannten Essgewohnheiten also für die früheren klassische Mahlzeit Frühstück Mittagabend das verschwimmt immer mehr.

00:20:56: Man ist heute viel to go, viel zwischendurch.

00:21:00: So dass wir diese klassische Mahlzeit immer weniger praktiziert werden und wir werken auch bei den Jüngeren das die auch natürlich zu Produkten neigen, die ich sage mal entweder reicher Portrines oder wie Winteren vegan oder vegetarisch.

00:21:17: sie lassen sich leicht verzehren Es geht auch hin zu kleineren Mengen.

00:21:24: Heute das große Eisbein, das ist wahrscheinlich nur die älteren noch.

00:21:27: Die anderen sind über den Dönerjack ... Aber

00:21:30: wir haben ja auch hier so eine Dose!

00:21:32: Ich weiß jetzt gar nicht wie viel da drinsteckt?

00:21:33: Das ist ja auch ne kleine Portion,

00:21:35: ne?!

00:21:35: Naja,

00:21:35: vierundig Gramm.

00:21:36: Das hartste Würzfleisch, das sind Vierhundert Gramm und ich denke, dass für eine Mahlzeit dann gut satt wird.

00:21:42: Da mäßt man Regeln Reis dazu oder Brötchen dazu oder Kartoffeln.

00:21:46: also das ist ne Vollständig-Mahlzeit.

00:21:49: Also wie dachte ich, das hat sich geändert.

00:21:55: Wir haben gesagt, okay, vegan wir haben ein zwei Produkte vegan.

00:21:58: ja das machen wir auch.

00:21:59: aber ansonsten sind wir wirklich fleischlastig.

00:22:04: Sowohl bei den fertigen Gerichten als auch bei den Wurstartikeln, ja Wurstvegan das kommt für uns nicht in die Frage obwohl es mittlerweile auch schon gute Artikel gibt also so eine Fleischersatzprodukte Wurstersatz Produkte die im Prüfungsbereich gar nicht so schlecht sind.

00:22:18: Da gibt es schon ein paar Jahre Schrauben.

00:22:20: Wir haben gedacht, für uns kommt das ja nicht in Frage.

00:22:23: Wir konzentrieren uns jetzt auf das was wir wirklich können also back to the roots zu den Dingen die wir auch gut können und wo eine Marken dazustehen.

00:22:32: Keunige Harzer stehen nicht für vegane Produkte sondern sie stehen für fleischhaltige Produkte.

00:22:38: Für was Herzhaftes!

00:22:39: Für was herzhaftes.

00:22:40: Dabei haben Sie ganz ansatzangefangen.

00:22:41: Das haben Sie auch schon erzählen.

00:22:42: Seit siebzehnten gab's nämlich von Koindecke die ersten Obst- und Gemüsekonserven.

00:22:48: Waren Sie eine der Top-Wachstumsmarken und im Jahr zwanzig sechsundzwanzig haben sie zwanziv verschiedene.

00:22:54: feiner Genuss aus der Dose?

00:22:56: Tolle Produkte, also wie zum Beispiel die Schichtkohlpfanne, Kohlroulade oder Grünkohl mit Knacker.

00:23:01: Wer entscheidet denn eigentlich was auf dem Markt kommt und wie lange dauert dieser Prozess bis sie den auch den Kunden anbieten?

00:23:07: Eine gute Produktentwicklung kann manchmal recht schnell gehen.

00:23:11: Manchmal dauert es ein bisschen zu lange.

00:23:13: das geht von der Idee.

00:23:15: Wir haben eine Produktentwicklung-Kruppe, die sich mit dem Markt beschäftigt.

00:23:21: Wir kriegen aber auch Feedback von Kunden und Handelskunden.

00:23:24: Man sieht, was am Markt geht, wo geht die Richtung hin?

00:23:28: Dann wird relativ schnell fokussiert, welchem Sortiment welches Produkt wir machen.

00:23:35: Kunden haben Wünsche in ihre Richtung als Fertiggerichte auf dem Markt oder als Konserv.

00:23:42: Und dann dauert es, geht das relativ schnell.

00:23:44: Dann haben wir im Schnitt sechs Wochen, acht Wochen, dann steht das Produkt und dann wird es den Kunden vorgestellt als bei dem Handel vorgestellt.

00:23:54: Wenn das geht, kriegt man Testlistungen bzw.

00:23:57: wenn man macht mal eine Aktion mit diesem Artikel guckt wie der Abverkauf ist angenommen wird.

00:24:01: Im Wurstbereich arbeiten wir sehr viel mit Verkostungen.

00:24:04: Das heißt, wir haben also gerade in den Jahren ... Anfangsjahren haben wir unheimlich viel Geld investiert in Verkóstungswirkung.

00:24:12: Also in den Märkten haben dort Frauen engagiert, die haben dann entsprechende Ausstattung und die haben wirklich die Produkte verkostet.

00:24:18: Und das hat uns, ich denke mal, den Erfolg, den wir damals hatten gebracht.

00:24:24: Wir waren da auch alles ... In der Regel noch Strecken liefern, wir haben keine Listungen gehabt im Zentrallager.

00:24:30: Wir haben das alles wirklich von der Pieke auf erarbeitet und draußen die Umsätze gefahren.

00:24:34: Und irgendwann war es so, dass wir dann auch auf die Lege aufgeschaltet wurden.

00:24:38: Heute machen wir das meiste im Zentralager-Geschäft.

00:24:41: Listung ist jetzt gerade nochmal gefallen in den Supermärkten und den Geschäften.

00:24:45: War auch schon oft Thema mit den anderen Gästen hier bei uns im Podcast ... Beschreiben Sie mal aus Ihrer Sicht, wie schwer ist es klar mit so einem Familienunternehmen mit so viel Tradition auch gelistet zu werden in den Märkten?

00:24:56: Ja das ist natürlich alles nicht für einfach aber wir sind ja schon sehr lange mit dem Handel.

00:25:00: Der handelt kennt uns.

00:25:02: meistens ist es ja so weil der Platz ist ja auch nicht in den Regeln so groß.

00:25:07: er wird eher für im Konservenbereich kleiner weil andere Sortimente reindringen und man muss auch öfters mal schauen wenn ein Artikel da zwar im Regal ist Entwickelte ich die Drehzahlen, die ein Artikel braucht um dort immer egal stehen zu dürfen?

00:25:21: Dann wird er ausgetauscht.

00:25:22: Wenn wir wählen ja auch wie sich die Artikel drehen und wenn eine Artikel schwächer sich entwickelt dann muss man irgendwann sagen okay kommt neuer Artikel rein und probiert den denn aus.

00:25:31: also das ist dann auch in unserem Interesse dass wir keine Leichen im Regal haben sondern das Artikel sich auch drehen weil das kriegt der Handel natürlich auch mit und da werden wir auch natürlich eingeschätzt wie stark die Artikele immer gar sich drehen

00:25:43: In den ganzen Jahrzehnten, was war der erfolgreichste Titel, den Sie immer noch im Portfolio haben?

00:25:49: Ich glaube das sind die beiden, die sie haben.

00:25:51: Also Würzfleisch, Leberwurst, ich glaub mit den erfolgreichsten und am meisten verkauftesten Artikeln.

00:25:56: Und dann essen Sie auch noch so gerne Würz-Fleisch, das wusste ich vorher nicht!

00:26:00: Aber was ich auch toll finde ist täglich thirty-fünf Tausend Gläser Harzer Wurstkonserven, den Standort bei Ihnen verlassen.

00:26:06: Fünfundvierzigtausend Portionen fertig, Gerichte wurde gemerkt täglich Fünfzehn voll beladene Lkw pro Woche, das Gelände verlassen in Badeborn im Harz.

00:26:16: In welche Richtung denn?

00:26:17: Wo wird Ihnen überall keine Gefeinkost

00:26:19: gegessen?".

00:26:20: Also Schwerpunkt ist sicherlich neue Bundesländer aber unsere Wurst und viele Gerichte kriegst du also auch in Hamburg Bremen, Schleswig-Holstein... Wir sind auch die nördlichen Bundesländern, in den Altbundesländern anbetrifft worden sind wir auch gut vertreten.

00:26:33: Wobei ich sagen muss, wir haben natürlich auch durch die Unternehmen Inhaber bin oder auch beteiligt bin.

00:26:42: Wir haben in Thüringen noch zwei Betriebe, die Meininger und auch die Ewigotüringer Wurstspezialitäten.

00:26:48: Und dann haben wir noch Mülleres früher mein größter Wettbewerber ein Appstorff, wo ich beteiligen bin.

00:26:52: Die haben natürlich als Vertrebsgebiet verstärkt natürlich die Alpenwut.

00:26:56: Das heißt, mit unserem Produkt und Marken eigentlich fast Deutschlandweinen.

00:27:00: Bayern ist noch so eine weiße Insel, aber da arbeiten wir dran.

00:27:04: Weißwurst im Glas?

00:27:06: Aus dem Harz!

00:27:07: Ja, wir arbeiten dran in Thüringerwurst, im Glas.

00:27:09: Gut.

00:27:12: Ist das Frevel oder kann man das machen?

00:27:15: Wir haben ja letzten Jahr die Apollo den Betrieb übernommen, der einen Intervenz befand und der hatte Thüringen-Rostplatzwurst in einer Dose gemacht.

00:27:29: Die letzten Monate nicht, weil irgendwie ging es ja nicht mehr und ich werde überlegen wirklich.

00:27:33: Weil das ist so ein typischer Artikel.

00:27:35: In Thüringen würde er das nicht machen, weil Thüringe erst nur rohe Rostbadwurst.

00:27:39: Aber es gibt ja viele die nach Thüring kommen als Gäste, die dann was mit nach Hause nehmen wollen und ja frische Brust nachhause nehmen ist schwierig.

00:27:46: aber eine Dose mit Original Thüringer-Rostbadbrust kann man machen.

00:27:49: Und deswegen überlegen wir euch das viel aufzunehmen Das Geschenk mit nach Hause zu nehmen, das ist glaube ich

00:27:58: im Glas.

00:27:59: Im Glas!

00:27:59: Mit so einer Dose?

00:28:01: Ja oder in der Dose gut.

00:28:03: Was es im Glas gibt und jetzt kommen wir oft... diesen Podcast mit eingeführt haben, ist Nutella für Erwachsene.

00:28:10: So haben sie es so schön umschrieben und dabei geht's in ihrem Sortiment um die Potsuße!

00:28:16: Für alle diejenigen, die das vielleicht mal gehört haben aber gar nicht genau wissen.

00:28:19: Aber was eben für eine regionale Spezialität aus Sachsen-Anhalt aus dem Harz steht?

00:28:23: Was genau ist da drin?

00:28:24: wie wird diese Potshuße hergestellt?

00:28:26: Und warum ist es Nutella for

00:28:28: Erwachsenen?!

00:28:29: Also ja, die Portiose ist ein relativ kleiner Artikel wenn man den Absatz in Umsatz nimmt aber eigentlich geschmacklich eigentlich unter Wert geschlagen.

00:28:41: Es ist nicht anders wie Magers Schweinebauch der über zwei, zweieinhalb Stunden ausgebraten wird.

00:28:46: Da kommt Zwiebeln rein, Salzpfeffer, Piment und Lorbeer.

00:28:49: Und nichts weiter.

00:28:50: Durch das Ausbraten des Schweinebauchs entsteht wie beim Braten von Fleisch natürlich durch die Mehlaltreaktion ein Aroma was nach diesem kräftig nicht nur riecht sondern auch schmeckt und wird dann abgefüllt ist im Brotaufstrich den man also isst.

00:29:08: Und Nutella für Erwachsene deswegen, weil es sich ja nie wissen, weil er ähnlicher ist und vielleicht bräunlich.

00:29:14: Es schmeckt mindestens so gut wie Nutella wenn nicht besser.

00:29:18: Es ist nur kein Zucker drinne und es fällt unter das Betäubungsmittelgesetz.

00:29:22: Weil ich sage wer das isst, dass macht sie richtig.

00:29:25: Ja und am besten schmeckt das immer ein frisches Brötchen schön dick, Potschuse drauf, lichten eine Hälfte Bier dazu Beine hoch.

00:29:32: Ja, Urlaub kann beginnen.

00:29:33: Und es macht tatsächlich südlich!

00:29:34: Also Nutella ist ja auch etwas ... Wenn man nachts mal aufsteht und so ein Jippa hat, aber was Süßes, geben wir noch einen Kühlschrank oder ans Regal und holen sich Nutella raus.

00:29:41: Man kann's mit der Potsauce auch machen, wenn Sie erwachsen

00:29:43: sind.

00:29:43: Genau, genau.

00:29:44: Sehr gut.

00:29:45: Wirtschaftliche Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung das sind zwei Ziele ihres Unternehmens.

00:29:50: Das kann man bei Ihnen nachlesen und diese werden jetzt von Ihrem Sohn Stefan verfolgt.

00:29:55: Ist, wenn man richtig rechnet die fünfte Generation War es leicht, ihn ins Boot zu holen?

00:30:00: oder was haben sie ihm vor allem mit auf den Weg gegeben?

00:30:04: Ja das ist wenn man in einer Unternehmerfamilie groß wird.

00:30:07: Ist das schwierig weil man sieht natürlich ich habe das was wir tun bekommt dass sich einmal als Kind schon mit er kennt natürlich auch die Vor-Nachteile eines Unternehmerlebens und hat das auch mit durchlebt und hat letztendlich sicherlich bewusst diese Entscheidung getroffen will aber nicht ausschließen, dass immer auch ein gewisser familiärer Zwang, ohne dass man ihn persönlich ausspricht.

00:30:28: Aber denn auch mit geht ja und aber das ist ...

00:30:34: Woran könnt ihr so was gemerkt haben?

00:30:37: Na gut, ich sag mal er sieht natürlich Unternehmer.

00:30:39: Ich bin Prinzip sechs, sieben Tage in der Woche arbeite ich mehr oder weniger Und er sieht Natürlich Dass ich oft abwesend Bin, dass wir relativ wenig Urlaub gemacht haben.

00:30:50: Also es gibt schon die wisse Entbehrung, wenn man macht also Unternehmer ist, was das bedeutet.

00:30:56: So und wir hatten dann nach seiner Lehre in seinem Studium, hatten wir, das waren noch während des Studiums gab es eine Zeit wo wir vor der Entscheidung standen Wir wollten nicht nur Konserven produzieren sondern auch Fusche fertig Gerichte produzieren und Zippen produzieren.

00:31:12: Und da kam der Gedanke ich sag Mensch lass uns doch einen zweiten Betrieb bauen für diese frischen fertig gerichte und zippen.

00:31:19: Und das haben wir auch gemacht.

00:31:20: und er hat damals, aber damals eh ... zwanzig Jahre, einzwanzig jahre ist dann auch als Hauptgesellschaft aufgetreten.

00:31:27: Hat eine sogenannte Kapitalvergründung aufgenommen und hat dann wurde denn auch gleich Geschäftsführer.

00:31:33: Dann haben wir zusammen Vater und Sohn diesen Betrieb aufgebaut für Fertiggerichte und frische Suppen.

00:31:38: Da bist du wenn du so was machst bis Geschäftsführerinhaber.

00:31:45: Du musst dir der entsprechende Kredit aufnehmen, die Banken sagen dann schön, dass sie das machen Herr Elemann.

00:31:49: Wir geben mir noch gerne das Geld aber bitte doch mal hier rechts auch nochmal bitte unterschreiben und dann bist du einmal da drinne und dann ist es ganz schwierig ich sage mal da wieder rauszukommen.

00:31:58: Das ist offene

00:31:59: Sucht oder?

00:32:00: Wie bitte?

00:32:00: Es ist offener Sucht.

00:32:01: also

00:32:03: was zu

00:32:03: gründen... Ja

00:32:04: man sieht ja dann wie ich sage manchmal ist das wie ein Laufrad.

00:32:07: wenn du einmal dich dem verschrieben hast Kannst du nicht sagen, morgen werde ich wieder Handwerksbetrieb?

00:32:13: Du hast den deutschen Lebensmittelhandel als Kunden.

00:32:16: Da gibt es Anforderungen, die da gestellt werden und die musst du erfüllen.

00:32:19: Und da gibts nur eins geradeaus nach vorne.

00:32:23: Ja, du musst nie wachsen.

00:32:26: Wir haben auch keine Marken, wo man sagt, sie sind so top.

00:32:31: Die werden immer nachgefragt.

00:32:33: Da kann ich das ein bisschen rumdrehen gegenüber dem Handel ... Da wäre ich derjenige, der die Rahmenbedingungen stellt.

00:32:40: Solche Marken gibt es nicht bei uns im regionalen Bereich und wo wir mittlerweile uns gut etabliert haben und der Handel auch sehr schätzt diese regionalen Marken weil er damit auch gutes Geld verdient

00:32:52: Und er fühlt sich wohl.

00:32:53: Er hat auch schon dafür gesorgt, dass es weitergeht mit der Familientradition.

00:32:57: Ja ich

00:32:58: denke ja.

00:32:58: aber wir sind jetzt mittlerweile durch die verschiedene Betriebe so groß, dass wir nicht nur wir beide sind sondern viele gute Mitarbeiter haben die als Betriebsleiter oder Geschäftsführer zusammen das machen weil das kann einer alleine nicht mehr machen zumal weil wir unterschiedliche Standorte haben die dann auch betreut werden müssen unterschiedliche Betriebes.

00:33:22: Wir haben immer die Betriebe übernommen zu unterschiedlichen Zeiten, mit unterschiedlichen Menschen und anderen Geschichten.

00:33:30: Die alle dann zu integrieren – das ist auch schon mal eine Aufgabe!

00:33:34: Der Handballtrainer vom SC Magdeburg-Benne Wiegert hat mir erzählt, dass er sein Vater ja auch ein großer Handballstar war, ein großer Spieler war.

00:33:41: Wenn sie zusammensitzen, ist Handball

00:33:43: tabu.

00:33:44: Wie sieht es bei Ihnen aus?

00:33:45: Wenn Sie sich zusammensetzen mit Ihrem Sohn, ist da auch die Firma Tabu?

00:33:49: oder wird tatsächlich auch in Anwiesenheit der anderen Familienbequete drüber gesprochen.

00:33:53: Nein, das machen wir schon wirklich.

00:33:54: Wir versuchen, wenn wir im privaten Bereich sind dann nicht über die Firma zu sprechen.

00:34:01: Aber weil Sie gerade SCM sagen, wir sind gerade mit SCM in Verhandlungen, mit Herrn Schmet.

00:34:05: Ich sage mal, wir machen für den SCM jetzt im Bereich ... Das Merchandising, einige Sachen wo wir Produkte machen für den SCM Currywurst, Bockwurst und Wiener.

00:34:17: Da

00:34:18: gab es noch mal Würstchen im Glas die von Ihnen?

00:34:20: Ja das haben sie halberstellend.

00:34:22: Ah

00:34:23: ok alles klar!

00:34:23: Das geht ja jetzt nicht mehr und deswegen machen wir das jetzt in ein bisschen erweiterten Maße.

00:34:28: Also einmal was den Handelern betrifft um praktisch für einen SCM Werbung zu machen auch für den Fanshop usw.

00:34:34: Auch für die Stadionversorgung.

00:34:36: Und machte bei euch Erst ein FCM, da sind wir ja mit Koenigke vertreten.

00:34:42: Und Carl Zeiss Jena, das machen wir mit EWU.

00:34:43: Da sind wir auch Sponsor bei Jena.

00:34:45: Also die Stadionwurst, die ich beim FCM esse?

00:34:49: Leider nicht.

00:34:51: Das haben wir mal gemacht aber es gibt so viele Dinge, die da vorab zu klären sind wie ganz einfach und deswegen haben wir uns da erst mal... Okay

00:35:00: vielleicht auch ein anderes Thema!

00:35:02: Zwei Probleme haben in diesen Zeiten für Mittelständler, haben sie gesagt.

00:35:05: Also von großem geschluckt zu werden und auch der Fachkräftemangel.

00:35:09: Haben Sie die Idee wie Sie diesen Problem gegenübertreten Unfallen lösen können?

00:35:14: Also Fachkräfte ist wirklich ein großes Problem Und wir haben Wie gesagt jetzt gerade ein paar neue Mitarbeiter bekommen können.

00:35:22: das hängt aber mit einem Betrieb in der Nähe zusammen der ich habe aufgegeben hat.

00:35:28: ansonsten wirklich Wir haben jetzt vor allem in den Thüringer betrieben.

00:35:34: Da haben wir schon seit Jahren arbeiten, wir mit ausländischen Mitarbeitern und im Lehrlingsbereich mit Vietnamesen zusammen.

00:35:42: Also wir haben gerade im letzten Jahr fünf Lehrlinge aus Vietnam eingestellt.

00:35:47: Wir werden diesjahr bei Koinige und in Thüringen jeweils nochmal drei Lehrlingen aus Vietnam einstellen.

00:35:52: Wir sind mal sehr zufrieden mit den Leuten, mit den Lehrlingen weil wir, ich sage mal selbst ... aus eigenen hier keine Lehrlingen mehr dafür bekommen.

00:36:02: Wir brauchen dringend

00:36:03: welche.".

00:36:04: Sie inserieren ja auch selbst auf ihrer Internetseite, zum Beispiel Fachkräfte für Lebensmitteltechnik, Fleischer und Mitarbeiter in einer Verpackung bieten auch Ausbildungsplätze an?

00:36:13: Woran harpert es denn das die Leute vielleicht sich jetzt nicht bei ihnen bewerben?

00:36:16: damit meine ich noch gar nicht mal dass ist der Ruf ihres Unternehmens sondern vielleicht auch der Job an sich.

00:36:22: oder sind wir wieder bei Work-Live

00:36:23: Balance?".

00:36:24: Ja, ich denke das ist vielschichtig also einmal gibt es relativ wenig.

00:36:28: Ich meine, auf der anderen Seite haben wir viele freie Arbeitsstellen.

00:36:32: Das heißt also die Nachfrage nach Arbeitskräften ist groß.

00:36:35: Man kann sich als Arbeitnehmer heute wirklich aussuchen.

00:36:38: Wo passt es am besten?

00:36:39: Wo ist das meiste Geld?

00:36:40: Wo muss ich am meisten arbeiten?

00:36:42: wie auch immer und dann ... Ist die Bereitschaft.

00:36:50: Wir müssen natürlich, wenn wir Mitarbeiter einstellen, auch gewisse Dinge verlangen.

00:36:55: Wir haben zum Beispiel eben Feuchteräume, wenn ich in der Produktion arbeite mit Feuchtigkeit zu tun.

00:37:00: Wir haben mit Kälte zu tun wobei bei den heißen Tagen ist es vielleicht manchmal anzunehmen.

00:37:04: Ich sage Klima hierzu arbeiten ja.

00:37:06: Aber auch eine gewisse Leistungsbereitschaft müssen wir abfordern.

00:37:10: und aber wie gesagt das gibt's einfach zu wenig die sich da bewerben und wir wollen ja auch aufschocken.

00:37:16: Wir wollen nicht einmal versuchen zweite Schichten aufzubauen und deswegen greifen unter anderem zu dem Mittel auch ausländische Mitarbeiter zu bekommen.

00:37:25: Diejenigen, die diesen Podcast gehört haben und gesagt haben auch Menschen mit Fleisch ... Können sich gerne bewerben.

00:37:30: Die Adresse blenden wir auf jeden Fall ein oder man kann sie auch googeln.

00:37:33: Da findet man sie!

00:37:34: Einunderfünfunddreißig Jahre Koinike Feinkost in Familienunternehmen.

00:37:39: das wird oft ganz besondere Art und Weise auch mit einem weiteren Talent von ihnen gefeiert.

00:37:44: Denn was haben Sie geplant?

00:37:48: Oh, also was haben wir

00:37:49: geplant?!

00:37:50: Wir haben jetzt

00:37:52: Ich wollte eigentlich darauf hinausgehen, dass Sie mir im Hintergrund auch mal erzählt haben.

00:37:56: Dass sie eine kabarettistische Einlage geben?

00:37:59: Ach so!

00:38:00: Ja ja ja... Also was wir machen das mache ich schon seit ich Ortsvorsitzender bzw.

00:38:05: Kreisversitzender der einer Partei mit F angefangen in Ballenstedt und im Kreis Binnen und habe mal initiiert ein Kabarettabend.

00:38:15: FDP-Kabarettabende wo wir all die alle einladen das mit der Magdeburger Zwieglühle machen.

00:38:20: Schon eine Traditionsveranstaltung Mabambalsche der Schosteader.

00:38:24: Und in den Jahren davor habe ich öfters selbst Kabarett gemacht und dann habe ich als Einspieler vor dem eigentlichen Kabarett dann kabarettistische Einlagen gegeben, haben wir nicht die Gratsgebietsvorgeform vorweggenommen und anderweitig was ich ja auch als Sherlock Holmes oder weil es irgendwie politisch immer im politischen Reich gewesen kleine Kabarett-Aktivitäten gemacht hat mir sehr viel Spaß gemacht.

00:38:51: Und wie gesagt, das führen wir auch heute fort.

00:38:53: Wie sagt nächste Woche Mittwoch ist vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt machen wir das und da muss ich mir noch etwas einfallen lassen was ich da zum Besten gebe, weil ich zusammen dort mache.

00:39:03: Wir machen das immer so in Verbindung FDP-Käunige für eine Mischung so mal wieder volles Haus.

00:39:09: Da wünsche ich ein gutes Gelingen dabei.

00:39:11: Danke schön.

00:39:11: Das ist auch gar nicht so sehr in dieses politische Abdringen.

00:39:13: Vor allem waren wir ja auch vor der landtagsmal diesen Podcast aufzeigend.

00:39:15: Aber einhundert und dreißig Jahre, das steht fest im Jahre zwanzig, sechsundzwanzig und siebzig Jahre Kandito.

00:39:21: Wir haben jetzt auch heute mal geklärt am Podcast wie sich dieser Begriff zusammensetzt.

00:39:25: Seit dreißig Jahren sind Sie auf der grünen Woche zu finden und haben – Sie haben es auch erwähnt in Thüringen zwei sehr gut laufende Firmen – hier und da noch ein bisschen was dazugekauft?

00:39:34: Wo sehen Sie denn Keunike Feinkosts in zehn Jahren?

00:39:39: Ich denke wir haben ja noch einige vor, wir haben auch schon entsprechend Land gekauft um unser Unternehmen herum.

00:39:46: also wir wehlen.

00:39:46: gerade im Bereich der Frische Sehen wir in deutlicher Wachstumsfelder noch, dort wollen wir auch erweitern als Nächstes.

00:39:53: Und deswegen sehe ich die Zukunft durchaus positiv.

00:39:57: nicht nur nach dem Slogan gegessen wird ja immer.

00:40:00: Ich glaube auch dass der Markt sich weiter konsolidiert und das solche starken mittelständischen Unternehmen, die gut vernetzt sind, die effizient Strukturen haben, dass sie nach wie vor eine Chance haben gegenüber den ganz großen weil auch ganz große können Stolpern, sie haben ein Handelsbrei Schlecker an, hätte nie einer gedacht das eine.

00:40:17: Oder auch selbst große aus unserer Branche haben dann wieder einen Rückzieher gemacht bzw.

00:40:23: haben die Betriebe wieder auseinander individiert.

00:40:25: also da sehen wir gute Chancen und ich denke mal dass der Mittelstand da auch seine Stärken hat.

00:40:31: Wir haben gute Mitarbeiter, bei denen ich immer nur wieder bedanken kann.

00:40:34: Dass wir da jeden Tag mitziehen und gerade gestern IFS wieder erfolgreich absolviert ...

00:40:40: Das heißt was passiert?

00:40:41: ... der Internetsche Futtern.

00:40:42: Alle Betriebe werden jedes Jahr die zwei, drei, vier Tage kontrolliert.

00:40:48: Und wo dann alles auf den Kopf gestellt wird in diesem Standard.

00:40:54: Da muss man bestehen, das ist sehr wichtig.

00:40:57: Das haben wir auch wieder mit bravo getan.

00:40:59: Dazu kann man sie beglückwünschen, auch auf dem Land des Ernte Dankfest.

00:41:02: Da sind Sie ja auch wieder im Elbaumpark.

00:41:04: Dreißigjährige Grüne Woche, Landes-Ernte Dankfeste, treue Gäste am neunzehnten und am zwanzigsten September mit der Agrar Marketinggesellschaft.

00:41:12: Wie werden Sie sich da präsentieren?

00:41:14: Wir haben zwei Großstände, also wir grünen.

00:41:16: Das ist das beste Alter.

00:41:18: Der Leder wird da keiner kaufen oder dosen.

00:41:20: Das haben wir auch am Anfang gemacht, mit meiner Frau haben wir das zuhauf gemacht.

00:41:24: aber ... Aber

00:41:24: gegessen wird immer!

00:41:25: Ja, aber

00:41:25: gegessen werden immer und deswegen ist das Beste wenn das Wetter einigermaßen passt Grillen, grillen, grüllen.

00:41:32: Ach, das Wettbewerb wird schon passen.

00:41:33: Ansonsten grillen kann man ja auch immer.

00:41:35: Da brauchen wir gar kein richtiges

00:41:36: Wetter.

00:41:36: Richtig, ganz ja aus.

00:41:37: Ich heile mal eine abschließende Frage in meine Richtung.

00:41:39: die Frage bekommt jeder zum Abschluss des Podcasts welches Produkt aus Sachsen-Anhalt würden sie denn mit auf einer einsame Insel nehmen?

00:41:47: Und warum?

00:41:50: Wirklich Potsusa.

00:41:52: Das macht doch süchtig!

00:41:53: Und wenn Sie nur ein Glas haben?

00:41:55: Ich

00:41:55: esse das wirklich sehr gerne, sicherlich hat natürlich etwas erhöhten Fettgehalt aber es schmeckt einfach richtig geil und deswegen kann ich, das kann ich früh Mittag von Abend essen.

00:42:05: Deswegen Potsusa.

00:42:07: Und lenkt auf der Insel, auf der einsamen Insel von der Einsamkeit ab.

00:42:10: Ja genau.

00:42:10: Und jetzt sind wir einfach trotzdem glücklich.

00:42:11: Das ist schön.

00:42:14: Ich wünsche Ihnen für die nächsten Jahre Alles Gute, alles Liebe.

00:42:17: Wachsen Sie ruhig weiter!

00:42:19: Ja.

00:42:19: Toll, dass wir einen Einblick bekommen haben in ein tolles Familienunternehmen aus Sachsen-Anhalt.

00:42:24: Einhundert und dreißig Jahre.

00:42:26: Keunicke Feinkost dieses Familienunternehmens, wo wir alle nach diesem Podcast noch kein Ende gesehen haben.

00:42:32: Gott sei Dank Ihnen alles Gute.

00:42:34: Herzlichen Dank nochmal für die Einladung.

00:42:36: Danke schön.

00:42:37: Tapper trifft

00:42:39: der Podcast mit Geschmack

00:42:41: unterstützt

00:42:42: vom Ministerium für Wirtschaft Tourismus

00:42:44: Landwirtschaft und Forsten des Landes

00:42:46: Sachsen-Einhalt.

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